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Russell Westbrook (l.) und Carmelo Anthony (r.) spielen seit dieser Saison gemeinsam bei den Oklahoma City Thunder
Russell Westbrook (l.) und Carmelo Anthony (r.) spielen seit dieser Saison gemeinsam bei den Oklahoma City Thunder © Getty Images
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Trotz des Sieges gegen Sacramento beschwert sich Carmelo Anthony nach dem Spiel über die Referees. Grund dafür ist der Ausschluss von Russell Westbrook.

Beim 95:88-Sieg von Oklahoma City Thunder gegen die Sacramento Kings hätten die Superstars Russell Westbrook und Carmelo Anthony eigentlich allen Grund zur Freude haben sollen. (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

Doch dem war nicht so. Nach dem Spiel stand weniger der eigene Triumph im Vordergrund als die Leistung der Schiedsrichter. 

"Ich bin fertig mit denen", polterte Anthony nach der Partie: "Ich bin fertig mit den Refs. Ich will nicht respektlos sein, aber ich bin fertig mit diesen Jungs."

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Westbrook verpasst Triple-Double

Grund für seinen Wutausbruch war der Rauswurf von Westbrook, knapp drei Minuten vor Ende des Spiels. Der Superstar kassierte zwei technische Fouls kurz hintereinander, musste das Feld daher vorzeitig verlassen und verpasste somit sein 15. Triple-Double der Saison um lediglich einen Assist (19 Punkte, 16 Rebounds, neun Assists).

Zuvor war Westbrook bei einem Korblegerversuch von Kings' De'Aaron Fox im Gesicht getroffen worden und kollidierte gleichzeitig mit Willie Cauley-Stein. Anschließend fiel er zu Boden. Doch anstatt ein Foul zu pfeifen, entschieden sich die Schiedsrichter anders und pfiffen Schrittfehler gegen Westbrook. Der war über die Entscheidung alles andere als erfreut. 

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Nach seinem zehnten Turnover im Spiel sprang er auf und beschwerte sich lauthals. Es folgte die Suspendierung des Superstars. 

Keine Stellungnahme von Westbrook

Nach der Partie wollte sich der MVP der vergangenen Saison nicht äußern. Das übernahm sein Teamkollege Anthony. Bereits in der letzten Woche kritisierte er die Schiedsrichterentscheidungen in der NBA. 

"Das Spiel hat sich sehr verändert, seit ich vor 15 Jahren anfing. Damals gab es zwischen den Spielern und den Offiziellen einen Dialog und man konnte immer etwas Dampf ablassen, bis sie meinten, es sei genug", so der 33 Jährige und fügte hinzu: "Jetzt schaust du jemanden falsch an und du kassierst ein technisches Foul. Du sagst eine falsche Sache, du kassierst ein technisches Foul."

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Auch Thunder-Coach Billy Donovan, der nach Westbrooks Rauswurf ebenfalls ein technisches Foul hinnehmen musste, holte gegen die Unparteiischen zum Rundumschlag aus: "Der Schiedsrichter hat einen katastrophalen Fehler gemacht. Ich habe über das Feld hinweg zum anderen Offiziellen gerufen, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und der gab mir einfach das technische Foul."

Für ihn ging die Bestrafung nicht in Ordnung: "Er kam vorbei und entschuldigte sich bei mir, also habe ich das Foul definitiv nicht verdient. Ich weiß es, wenn ich eins verdient habe."

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