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Golden State Warriors v Washington Wizards
Steph Curry war von den Washington Wizards nur selten zu stoppen © Getty Images
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Die Golden State Warriors zeigen sich nach dem Verzicht auf das Weiße Haus gut erholt. James Harden macht beim Rockets-Sieg seinen Gegenspieler lächerlich.

Der ausgefallene Besuch im Weißen Haus hat den Golden State Warriors augenscheinlich nicht geschadet: Der NBA-Champion setzte sich souverän gegen die Washington Wizards durch, auch wenn es im letzten Viertel noch einmal etwas enger wurde.

Am Ende hieß es 109:101 für die Warriors, die den Tag vor dem Spiel frei hatten, nachdem der beim Gastspiel des NBA-Champions in Washington übliche Besuch im Weißen Haus ausgefallen war. (Spielplan der NBA)

Steph Curry hatte im September gesagt, dass er das Weiße Haus nicht unbedingt besuchen will, worauf US-Präsident Donald Trump auf Twitter gewohnt erbost reagierte: "Die Einladung ist zurückgezogen."

Stattdessen besuchten die Warriors an ihrem freien Tag daher unter anderem das National Museum of American History.

Warriors mit Blitzstart

Dementsprechend erholt kamen die Dubs aus der Kabine und führten bereits nach dem ersten Viertel mit 15 Punkten. Nach einer Schwächephase vor der Pause drehten die Stars um Curry und Kevin Durant wieder auf und entschieden die Partie vorzeitig zu ihren Gunsten.

Bester Werfer des Spiels war Durant mit 32 Punkten, Curry kam am Ende auf 25 Zähler. Auf Seiten der Wizards, bei denen Spielmacher John Wall weiterhin verletzungsbedingt fehlte ragte Otto Porter Jr. mit 29 Punkten heraus.

Die Warriors bleiben mit 48 Siegen in 62 Partien dennoch nur auf Rang zwei in der Western Conference, da die Houston Rockets eine Niederlage weniger auf dem Konto haben.

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Rockets bezwingen Clippers klar

Das blieb auch nach der Partie gegen die Los Angeles Clippers so, die die Rockets um Superstar James Harden klar mit 105:92 bezwangen.

Vorentschieden war das Spiel dabei bereits nach dem ersten Viertel, welches mit 34:12 an Houston ging. Kein Wunder, denn die Clippers verfehlten von ihren ersten 19 Würfe stolze 16.

Bei den Rockets, die bereits den 14. Sieg in Folge feierten, überzeugte vor allem Harden mit 25 Zählern und sieben Assists sowie Center Clint Capela mit 22 Punkten und 14 Rebounds.

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Harden führt Johnson vor

Harden sorgte auch für die Szene des Spiels, als sein Gegenspieler Wesley Johnson nach einem Dribblings Harden zu Boden stürze, wodurch der Houston-Superstar einen völlig offenen Dreier hätte nehmen können.

Doch stattdessen starrte er den am Boden liegenden Johnson einige Sekunden nur an, ehe dieser sowie ein weiterer Clippers-Spieler auf Harden zugerannt kamen, und versenkte schließlich eiskalt den Dreier.

Die Rockets behaupteten damit Rang eins vor den Warriors, während die Los Angeles Clippers auf Rang neun knapp außerhalb der Playoff-Ränge liegen. (Tabelle der NBA)

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