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Kyrie Irving
Kyrie Irving musste sich mit den Boston Celtics den Houston Rockets geschlagen geben © Getty Images
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Die Houston Rockets gewinnen den Kracher gegen die Boston Celtics knapp. Kyrie Irving wird zur tragischen Figur. Die Rockets bauen ihre historische Serie aus.

Dieses Duell in der NBA hatte die Bezeichnung Spitzenspiel wirklich einmal verdient!

In einem packenden Spiel setzen sich die Houston Rockets knapp mit 123:120 (60:64) gegen die Boston Celtics durch. (Spielplan der NBA)

Der deutsche Nationalspieler Daniel Theis war nach seiner Verletzung zwar wieder einsatzbereit, wurde von Coach Brad Stevens jedoch nicht ins Spiel gebracht.

Siegesserie der Rockets geht weiter

Die Rockets untermauerten durch den 15. Erfolg in Serie ihren Anspruch an der Vorherrschaft von NBA-Champion Golden State Warriors rütteln zu wollen.

Ihre Siegesserie ist nun die zweitlängste in der Geschichte der Franchise – nur in der Saison 2007/2008 blieben die Rockets mit 22 Spielen noch länger unbesiegt.

In der spannenden Partie ging es immer wieder hin und her. Boston führte wenige Minuten vor Schluss mit sechs Punkten, doch Houston eroberte kurz vor Spielende durch einen 10:2-Run die Führung.

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Irving trifft versehentlich Freiwurf 

Kurios wurde es dann kurz vor Schluss: Als Boston fünf Sekunden vor Schluss nach seinem ersten Freiwurf mit 118:120 zurücklag, wollte Superstar Kyrie Irving seinen zweiten absichtlich verfehlen.

So hätte Boston mit einem Offensiv-Rebound direkt die Chance auf den Ausgleich oder mit einem Dreier sogar auf den Sieg gehabt. Der Freiwurf fiel allerdings rein - worüber sich Irving selbst am meisten ärgerte.

"Ich bin einfach richtig schlecht darin. Ich hatte diese Situation schon öfter und ich habe es jedes Mal nicht geschafft, absichtlich vorbeizuwerfen. Ich habe meinen Teamkollegen bereits gesagt, dass ich nicht gut im Vorbeiwerfen bin", sagte Irving.

Nach zwei verwandelten Freiwürfen von Houstons Spielmacher Chris Paul durfte Irving erneut an die Linie.

Nachdem Irving mit dem ersten Freiwurf auf 120:122 verkürzt hatte, versuchte er das gleiche Spiel noch einmal. Diesmal traf er mit seinem zweiten Freiwurf aber nicht einmal den Ring – was eine Violation und Ballbesitz Rockets zu Folge hatte.

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Gordon und Harden ragen heraus

Houston hatte mit Eric Gordon (29 Punkte, davon sieben Dreier) und Superstar James Harden (26 Punkte, zehn Assists, sieben Rebounds und fünf Steals) die überragenden Akteure auf dem Court.

Bei den Celtics war Marcus Morris mit 21 Punkten der beste Werfer, die tragische Figur des Abends, Irving, kam auf 18 Punkte und sechs Assists.

Durch den Sieg verteidigten die Houston Rockets den ersten Platz in der Western Conference vor den Warriors. Boston hat im Osten drei Niederlagen mehr auf dem Konto als Spitzenreiter Toronto Raptors. (Tabelle der NBA)

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