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Kevin Love (vorne) von den Cleveland Cavaliers wurde im Krankenhaus untersucht
Kevin Love (vorne) von den Cleveland Cavaliers wurde im Krankenhaus untersucht © Getty Images
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NBA-Star Kevin Love spricht offen über seine psychischen Störungen und bricht damit ein Tabu. Auch während eines Spiels hat er eine Panikattacke.

NBA-Star Kevin Love von Vizemeister Cleveland Cavaliers hatte Anfang November während eines Spiels eine Panikattacke und musste deshalb zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Davon berichtete der London-Olympiasieger jetzt in einem Beitrag auf der Website The Players' Tribune. "Es kam aus dem Nichts. Ich hatte so etwas nie zuvor, aber es war real - wie ein Handbruch oder ein verstauchter Knöchel", schrieb der Basketballprofi. (Spielplan der NBA)

Love (29) gab erstmals öffentlich Einblick in seine psychischen Probleme. "Ich habe 29 Jahre lang mein Innenleben für mich behalten. Ich weiß, dass sich das ändern muss", teilte der US-Amerikaner mit.

Die Partie gegen die Atlanta Hawks um den deutschen Nationalspieler Dennis Schröder am 5. November 2017 habe vieles verändert. "Der Trainer nahm im dritten Viertel eine Auszeit. Als ich zur Bank ging, schlug mein Herz schneller als sonst. Dann hatte ich Probleme, Luft zu bekommen. Es hat sich angefühlt, als ob mein Gehirn aus meinem Kopf klettern wolle", so Love.

Der fünfmalige All-Star wurde in eine Klinik gebracht, Tests brachten kein Ergebnis. Seitdem sucht der Weltmeister von 2010 und NBA-Champion von 2016 mehrmals im Monat einen Therapeuten auf. Wegen eines Handbruchs hat er seit dem 30. Januar nicht gespielt. (Tabellen der NBA)

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