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Giannis Antetokounmpo hält nichts davon, mit NBA-Kollegen Freundschaft zu schließen
Giannis Antetokounmpo hält nichts davon, mit NBA-Kollegen Freundschaft zu schließen © Getty Images
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Der "Greek Freak" Giannis Antetokounmpo hat sich bewusst dafür entschieden, in der NBA keine Freundschaften zu pflegen. Sie würden ihn aufhalten.

Giannis Antetokounmpo ist einer der aufstrebenden Superstars in der NBA.

Er ist der Schlüsselspieler der Milwaukee Bucks, auf dem Weg zu einem der ganz Großen in der Liga zu werden. Bei aller Bekanntheit und Popularität ist der 24-Jährige in der NBA aber ein Einzelgänger - und er findet das auch gut so.

Freundschaften zu anderen NBA-Spielern, wie viele andere Profis sie pflegen, kennt "The Greek Freak" nicht. Im Interview mit ESPN führt der 2,11-Meter-Mann nun aus, warum er das so hält.

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"Greek Freak" pflegt bewusst keine NBA-Freundschaften

Für Antetokounmpo zählt der eigene Ehrgeiz - da sollen ihn Freundschaften nicht in die Bredouille bringen. "War Kobe (Bryant, d. Red.) jemals mit jemandem eng befreundet? War Kevin Garnett je mit einem seiner Gegenspieler gut befreundet? Oder Michael Jordan?"

Für Antetokounmpo gehe es nur um den Wettbewerb. "Wenn ich weiß, ich werde gegen sie spielen, ich werde sie in den Playoffs sehen und ich werde sie in der Zukunft sehen, versuche ich fernzubleiben und keine Freundschaft aufzubauen, denn ich weiß, dass ich hundert Prozent geben werde auf dem Feld", sagte er. (SERVICE: Der Spielplan in der NBA)

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"Wenn du eine Freundschaft zu jemandem aufbaust oder dich gut mit jemandem verstehst, kann es sein, dass er erwartet, dass ich nur 50 Prozent gebe oder die Sache leichter nehme bei ihm. Aber ich möchte nichts, das mich zurückhält."

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LeBron James und Co. halten es anders

Andere Superstars wie LeBron James, Chris Paul, Carmelo Anthony sehen das offensichtlich anders und pflegen Freundschaften zueinander.

Die Linie des "Greek Freak" verhindert dagegen zwangsläufig auch, dass er mit Teamkollegen enge Freundschaften schließt - schließlich kann jeder von ihnen jederzeit getradet werden und damit zum Gegenspieler werden - spätestens dann müsste Antetokounmpo seine Beziehungen kappen, wenn man ihn beim Wort nimmt.

Trotzdem betonen seine Bucks-Kollegen, was sie an ihm haben. Brook Lopez sagte bei Fox Sports: "Giannis beeindruckt mich. Er zeigt mir, was für ein toller Teamkollege er ist, welch toller Leader er ist und wie selbstlos er ist." Laut Malcolm Brogdon möchte Giannis immer, dass "das Team gut spielt".

Ein professioneller Kollege ist er also, ganz offensichtlich. Aber eben kein dicker Freund.

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