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NBA, Playoffs: Denver Nuggets schlagen Spurs nach furioser Aufholjagd
Jamal Murray war der entscheidende Mann bei den Denver Nuggets © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten
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Die Denver Nuggets sind vermeintlich bereits auf der Verliererstraße, doch ein Nuggets-Star läuft heiß und wendet die Pleite ab. Leonard glänzt für die Raptors.

Ausgleich nach einer Aufholjagd für die Denver Nuggets.

Dank eines im Schlussabschnitt überragenden Jamal Murray schlugen die Nuggets die San Antonio Spurs mit 114:105. (Spielplan der NBA-Playoffs)

Murray fing im vierten Viertel so richtig Feuer und brachte dabei 21 Punkte auf das Scoreboard. Zuvor hatte er lediglich drei Zähler erzielt und seine ersten acht Würfe verfehlten das Ziel. Trotzdem schenkte ihm Nuggets-Coach Mike Malone das Vertrauen und wurde belohnt. Er habe ihn in der Halbzeit beiseite genommen und Murray gesagt, dass er tief durchatmen soll und daran glauben soll, dass seine Würfe irgendwann fallen. 

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Jokic verpasst Triple-Double

Center Nikola Jokic verpasste mit 21 Punkten, 13 Rebounds und acht Assists nur knapp ein Triple-Double. Gary Harris kam auf 23 Zähler.

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Auf Seiten der Spurs, die Spiel eins in Denver für sich entscheiden konnten, war DeMar DeRozan mit 31 Zählern der Topscorer. LaMarcus Aldridge steuerte 24 Punkte bei.

Die Nuggets drohten auch die zweite Heimpartie in der ersten Playoff-Runde zu verlieren. Gut vier Minuten vor Ende des dritten Viertels lagen sie noch mit 19 Zählern in Rückstand, bevor sie den Rest der Partie mit 55:27 deutlich für sich entschieden. 

Popovich sauer nach Pleite

"Wir haben 39 Punkte im vierten Viertel zugelassen. Ende der Geschichte", erklärte ein wütender Spurs-Coach Gregg Popovich die Niederlage seines Teams. "Pop" bekam auch ein Technisches Foul während der Aufholjagd der Nuggets.

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag steigt Spiel drei bei den Spurs. Dort haben die Denver Nuggets seit 2012 nicht mehr gewonnen, brauchen aber einen Auswärtssieg, um sich wieder den Heimvorteil zu sichern. 

Raptors dominieren Magic

Auch die Toronto Raptors haben zurückgeschlagen.

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In Spiel zwei der Best-of-seven-Serie gegen die Orlando Magic gewannen die Raptors deutlich mit 111:82 und konnten die Serie damit ausgleichen.

Leonard mit Playoff-Rekord

Überragender Mann bei Toronto war Kawhi Leonard mit 37 Zählern. Leonard traf seine ersten neun Würfe und verwandelte insgesamt 15 seiner 22 Wurfversuche - neuer Playoff-Rekord für ihn.

Deutlich verbessert zeigte sich auch Kyle Lowry mit 22 Zählern nach seiner punktlosen Vorstellung zum Auftakt. Pascal Siakam gelang mit 19 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double.

Magic ohne Chance

Auf Seiten der Magic, die über die komplette Spieldauer in Rückstand lagen, war Aaron Gordon mit 20 Zählern der Topscorer.

Die Raptors legten vor eigenem Publikum furios los, während Orlando fast fünf Minuten ohne Punktgewinn blieb. Vor dem vierten Viertel stand es bereits 90:66 zu Gunsten der Hausherren. Die Magic haben in der Nacht von Freitag auf Samstag vor eigenem Publikum die Chance zur erneuten Führung.

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