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Wirbel um LeBron James! In einem Interview greift der frühere Cavs-GM David Griffin den Superstar scharf an. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit sei unmöglich.

Die Kritik an LeBron James reißt nicht ab.

In einem Interview mit Sports Illustrated hat der frühere General Manager der Cleveland Cavaliers und heutige Vize-Präsident der New Orleans Pelicans, David Griffin, harte Worte für den Superstar gefunden.

Nach Meinung von Griffin sei es nur schwer möglich gewesen, kontinuierlich unter "King James" zu arbeiten. "Alles, was wir in Cleveland gemacht haben, war nicht organisch, nicht aufrecht zu erhalten und ich hatte daran absolut keinen Spaß", erklärte der 46-Jährige.

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Cavs-Titel erfreute Griffin nicht

Bis 2017 war Griffin bei den Cavs als GM beschäftigt, erlebte somit auch die Meisterschaft im Jahr 2016 hautnah mit. Der Sieg in den NBA-Finals brachte dem heutigen Pelicans-Funktionär jedoch nicht die gewünschte Freude.

"Ich habe die Liga gar nicht mehr verfolgt, ich habe das Spiel nicht mehr geliebt. Ich war so fixiert auf die Resultate, dass ich die Freude an meinem Job und am Spiel verloren hatte."

Grund dafür sei nach Meinung von Griffin hauptsächlich die Zusammenarbeit mit James gewesen. "LeBron bekommt immer nur die Anerkennung, aber wird nicht zur Rechenschaft gezogen. Das macht vielen Leuten keinen Spaß und deswegen wollen sie nichts mit dieser Welt zu tun haben", führte der 46-Jährige weiter aus.

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Aussagen von Griffin überraschen

Dass Griffin selbst die Franchise verlassen würde, war ihm demnach im Moment des Meister-Triumphs klar. Geld soll dabei keine Rolle gespielt haben.

Dennoch überraschen die Aussagen des früheren GM, wurde ihm doch jahrelang ein gutes Verhältnis zu James nachgesagt. Dieser soll sich sogar für Griffin eingesetzt haben, als Cavs-Besitzer Dan Gilbert dessen Vertrag nicht verlängern wollte.

Dementsprechend "geschockt" soll das Umfeld von LeBron und der Lakers-Superstar selbst von den Aussagen gewesen sein. Zumal ihm Griffin im weiteren Verlauf des Interviews vorgeworfen hat, nicht mehr den Biss vergangener Jahre zu haben.

Hat LeBron Siegergen verloren?

"Nach der Meisterschaft 2016 gab es nichts mehr für ihn. Ich glaube, dass ihm Gewinnen inzwischen nicht mehr so wichtig ist."

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Nach ESPN-Angaben soll es Griffin bei seinen Äußerungen aber gar nicht um LeBron selbst, sondern um die dazugehörige Maschinerie und den Hype gegangen sein.

James selbst äußerte sich bisher nicht konkret zu den Vorwürfen, postete aber auf Twitter: "Okay, genug ist genug. Mit dem Thron wurde zuletzt zu viel gespielt und ich bin nicht für Spielchen da. Es wird bald Feuer geben."

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