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Die NBA engagiert sich seit vielen Jahren in Afrika und veranstaltet mit Stars wie Joel Embiid (Bild) und Dirk Nowitzki Basketball-Camps
Die NBA engagiert sich seit vielen Jahren in Afrika und veranstaltet mit Stars wie Joel Embiid (Bild) und Dirk Nowitzki Basketball-Camps © Getty Images
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München - Die NBA fördert den Basketball in Afrika mit der Gründung einer eigenen Liga. Das Format erinnert an die NBA. Eine Basketball-Legende zeigt sich überglücklich.

Längst ist die NBA keine rein US-amerikanische Liga mehr. In der abgelaufenen Saison standen 108 Spieler aus 42 Ländern bei den Teams unter Vertrag - 22 Prozent aller Spieler stammten von außerhalb der USA.

In den vergangenen Jahren präsentierte sich die NBA bereits immer öfter außerhalb ihres gewohnten Territoriums mit Vorbereitungsspielen in Europa oder Asien.

Partien der regulären Saison fanden im vergangenen Jahr auch in Mexiko statt. Bei der diesjährigen Summer League waren die Nationalmannschaften aus Kroatien und China mit dabei. In Afrika hielt die Liga mit dem Programm "Basketball ohne Grenzen" regelmäßig Showspiele ab.

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Schröder und Nowitzki bei Showspiel dabei

Unter anderem war auch Dennis Schröder beim NBA Africa Game 2017 in Johannesburg mit von der Partie. Der deutsche Nationalspieler hat Wurzeln in Gambia. Dort duellierten sich er und weitere NBA-Spieler mit afrikanischen Wurzeln mit Team World, bei dem 2017 auch Dirk Nowitzki spielte.

Nun könnte schon bald ein noch größerer Basketball-Boom in Afrika entstehen, denn NBA-Boss Adam Silver stellte kürzlich die Basketball Africa League (BAL) vor.

Dabei werden zwölf Teams aus afrikanischen Städten, die aktuell noch nicht bekannt sind, in Kairo (Ägypten), Dakar (Senegal), Lagos (Nigeria), Luanda (Angola), Rabat (Marokko) und Monastir oder Tunis (beide Tunesien) auflaufen.

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Das Final Four soll in Kigali (Ruanda) stattfinden. Angedacht sind zwei Conferences mit je sechs Teams und fünf Spiele pro Team. Die drei besten Teams jeder Conference treffen im Final Six aufeinander, bevor im Final Four der Sieger der BAL ermittelt wird.

"Ein Traum wurde für uns alle wahr. Ich hatte Glück, dieses Spiel spielen zu dürfen und träumte schon immer davon, so etwas auf unserem Kontinent zu haben", sagte NBA-Hall-of-Famer Dikembe Mutombo, der aus dem Kongo stammt, dem US-Portal The Undefeated nach Bekanntgabe der neuen Liga, die im März des kommenden Jahres beginnen soll.

Afrikanisches Talent bald in NBA?

Die Liga schloss außerdem mit Unterstützung der NBA eine mehrjährige Partnerschaft mit Nike und der Jordan Brand ab.

Die Voraussetzungen für einen Basketball-Boom in Afrika sind also gegeben, denn die Begeisterung der afrikanischen Bevölkerung für die NBA ist seit Jahren ungebrochen.

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Passend dazu will die Liga im kommenden Jahr erstmals auch ein spezielles Leaguepass-Angebot für den afrikanischen Kontinent anbieten.

Und wer weiß, vielleicht wird schon in der übernächsten Saison der erste Spieler mit BAL-Vergangenheit in der NBA auflaufen.

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