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Die Houston Rockets retten sich gegen die Phoenix Suns dank eines furiosen James Harden. Die New York Knicks vergeben an der Freiwurf-Linie den Sieg.

Drittes Triple-Double in Folge für Russell Westbrook und ein furioser James Harden bei den Houston Rockets.

Der Aufbauspieler steuerte 24 Punkte, 14 Rebounds und elf Assists zum 115:109-Erfolg der Rockets gegen die Phoenix Suns bei. Harden kam nach seinen 23 Zählern gegen die Raptors diesmal wieder auf 34 Punkte, verlor dabei aber seine Effektivität im Wurf. Lediglich acht von 27 Würfen aus dem Feld fanden den Weg durch die Reuse. 

Doch im letzten Viertel lief "The Beard" so richtig heiß und erzielte dort 18 seiner 34 Zähler. Sieben Minuten vor dem Ende war die Partie vom Spielstand her ausgeglichen, bevor Harden bei einem 13:6-Lauf von Houston alle Punkte erzielte und dadurch eine 102:95-Führung herausspielte.

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Zwar kamen die Suns in den letzten 90 Sekunden gleich zwei Mal noch bis auf fünf Zähler heran, aber Westbrook konterte beide Male mit einem Korbleger. Topscorer bei Phoenix war Devin Booker mit 35 Punkten. 

Durch den zweiten Sieg in Folge konnte Houston Rang fünf im Westen weiter festigen, während die Suns auf Rang acht liegen.

Freiwurf-Drama besiegelt Knicks-Pleite

Derweil haben die New York Knicks im ersten Spiel nach der Entlassung von David Fizdale ein Lebenszeichen gesendet, aber den Sieg dramatisch verpasst.

Bei der 103:104-Heimniederlage gegen die Indiana Pacers vergab Julius Randle 0,1 Sekunden vor Ende der Partie einen Freiwurf, der die Knicks in die Overtime geführt hätte.

Topscorer auf Seiten der Hausherren im Madison Square Garden war Marcus Morris mit 25 Zählern. Mit der selben Punktausbeute war T.J. Warren auf der Gegenseite ebenfalls Topscorer.

Durch die neunte Pleite in Serie ist das Team aus New York mit einer Bilanz von 4-19 das schlechteste Team der Liga, während die Pacers im Playoff-Rennen der Eastern Conference mitmischen. 

76ers-Star Simmons gelingt zweiter Dreier

In Philadelphia hat Ben Simmons seinen zweiten Dreier in einem regulären NBA-Spiel verwandelt.

Beim deutlichen 141:94-Erfolg über die Cleveland Cavaliers gelang Simmons neben dem Erfolg aus der Distanz auch ein Karriere-Rekord von 34 Punkten. Der Australier traf zwölf von 14 Wurfversuchen und verwandelte neun von zwölf Freiwürfen in gerade einmal 26 Minuten.

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"Das ist, was ich will. Ich will mindestens einen Drei-Punkte-Wurf pro Spiel", forderte 76ers-Coach Brett Brown von seinem Schützling, der in Abwesenheit von Joel Embiid (Hüftverletzung) bester Werfer war. 

Gut drei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit nahm Simmons aus der linken Ecke den freien Dreier und verwandelte ihn. Die Zuschauer feierten diesen Moment, wie bereits Simmons' ersten Dreier, mit Standing Ovations.

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"Ich werde immer sicherer und lerne meine besten Wurfpositionen kennen. Ich werde aber nichts überstürzen, sondern versuche, das Spiel zu spielen, das ich kenne", erklärte er nach der Partie.

Mit dem elften Heimsieg bleibt Philly weiterhin auf Playoff-Kurs im Osten, liegt aber bereits vier Siege hinter den Milwaukee Bucks, während die Cavs eine Bilanz von 5-17 aufweisen und wohl eher in Richtung Draft schielen.

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