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Die Coronakrise trifft auch die NBA hart. Nach Medienberichten plant die Liga, die Playoffs nur in einer Stadt auszutragen.

Die NBA zieht wegen der Coronakrise offenbar eine komplette Austragung der Playoffs in der Spielermetropole Las Vegas in Betracht. Dies berichtet das US-Sportmagazin Sports Illustrated und bezieht sich dabei auf Liga- und Klub-Quellen.

Demnach prüfe die NBA, was nötig wäre, um die Spiele ohne Zuschauer in Vegas auszutragen und die Profis für diese Zeit in Hotels unterzubringen.

Die Liga sehe Quarantänen für Teams an einem Ort und die Austragung der Spiele in einer leeren Arena als einzige Möglichkeit. Las Vegas sei die einzige Stadt, die von der Liga ernsthaft in Betracht gezogen werde.

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Die NBA veranstaltet jedes Jahr ihre Sommerliga in Las Vegas und hat dadurch gute Beziehungen zu Hotels und Arenen.

Logistische Probleme

Die Durchführung hätte allerdings eine schwierige Logistik in Zeiten der Pandemie zur Folge: Tausende von Spielern und Teammitgliedern müssten quer durchs Land nach Vegas reisen, dazu kämen TV-Teams, um die Übertragung der Spiele zu gewährleisten. Auch müssten Tausende von Coronavirus-Tests zur Verfügung stehen und schnelle Ergebnisse liefern können.

Die NBA-Saison ist auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Der positive Test des Franzosen Rudy Gobert von Utah Jazz am 11. März hatte zur Aussetzung des Spielbetriebs geführt.

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