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Wie hätten LeBron James und Michael Jordan als Duo funktioniert? Fantastisch, glaubt "King James" - und weit besser als Jordan und Scottie Pippen.

Ist LeBron James besser als Michael Jordan? Unter NBA-Fans eine ebenso ewige wie müßige Diskussion - in die "King James" im Fahrwasser des Hypes um die Jordan-Doku "The Last Dance" nun mal etwas Abwechslung reingebracht hat.

Am Montag diskutierte der Superstar der Los Angeles Lakers beim YouTube-Kanal Uninterrupted über ein anderes Fantasie-Szenario: Was wäre gewesen, wenn er und "MJ" Teamkollegen gewesen wären?

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LeBron: Wäre der bessere Pippen

Er würde viel darüber nachzudenken, was dabei herausgekommen wäre, wenn Jordan, der beste Shooting Guard aller Zeiten, und er als Paradebeispiel eines "Point Forward" - eines großen Spielers mit Spielaufbau-Qualitäten - ein Duo gebildet hätten.

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Aus Sicht von James wäre das - man ahnt es - eine tolle Sache gewesen: "So wie ich spiele, denke ich, passen meine Fähigkeiten perfekt zum Spiel von Michael. Er ist ein Zerstörer. So wie er die Körbe getroffen und gepunktet hat - dazu mein Passspiel und die Fähigkeit, das Spiel und die Spielzüge zu lesen."

Der Small Forward an der Seite von Jordan war über viele Jahre Scottie Pippen, den LeBron einerseits lobte - und andererseits deutlich machte, dass er sich ganz anderen Sphären wähnt: "Ich habe gesehen, was Scottie mit Mike vollbringen konnte. Pip war einer meiner Lieblingsspieler. Ich denke einfach, es wäre nochmal ein ganz anderes Level gewesen mit mir als Point Forward an der Seite von Mike."

LeBron mag Jordans Führungsstil

Dass Jordan auch seine rauen Seiten hatte, wäre nach James' Ansicht auch kein Problem zwischen den beiden gewesen.

Die Anekdote, dass Jordan einst Steve Kerr eine Ohrfeige verpasste - was der im Nachhinein als erfolgreichen Belastungstest und damit als Stärkung ihres Verhältnisses bewertete: Auch darin findet sich James wieder.

"Ich mag es sehr, wenn mich ein Mitspieler herausfordert", erzählte der 35-Jährige. Er sei gut mit entsprechenden Ansagen seines Weggefährten Dwyane Wade bei den Miami Heat klargekommen, auch mit Jordan hätte da sicher die persönliche Chemie gestimmt.

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