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LeBron James und Barack Obama kennen sich schon länger
LeBron James und Barack Obama kennen sich schon länger © Imago
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Die NBA setzt ihre Saison fort. Bevor es zu dieser Entscheidung kam, holten sich einige Stars Ratschläge vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama.

LeBron James und Chris Paul haben den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama im Zuge der neuerlichen Protestwelle in den Staaten um Rat gefragt. 

Die beiden Superstars aus der NBA wandten sich als Anführer einer Gruppe ausgewählter Spieler an den Vorgänger von Amtsinhaber Donald Trump. Zuvor war die Diskussion zum weiteren Vorgehen unter den Basketball-Profis zum Stillstand gekommen. 

Wie ESPN berichtet, soll sich James für einen Abbruch der Playoffs ausgesprochen haben, mittlerweile hat man sich jedoch auf eine Forstsetzung geeinigt. Zuvor hatten die Milwaukee Bucks ihr Auftaktmatch der Postseason boykottiert. Offenbar zum Ärger von James, der statt des Alleingangs eines Teams lieber ein einen umfassenden Plan gesehen hätte. 

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Auslöser für den Boykott, dem sich auch die WNBA, NHL und MLS angeschlossen hatte, war ein Vorfall in Wisconsin am vergangenen Sonntag, bei dem ein Polizeibeamter offenbar mehrere Schüsse auf den Afro-Amerikaner Jacob Blake abfeuerte. Obama soll sich im Gespräch mit den Spielern um James für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen haben. 

Obama berät Spieler der NBA

In einem offiziellen Statement ließ der ehemalige US-Präsident mitteilen: "Als großer Basketball-Fan spricht President Obama regelmäßig mit den Spielern und den Liga-Offiziellen. Als er gefragt wurde, war er gerne bereit, am Mittwoch einer kleinen Gruppe von NBA-Spielern mit Rat zur Seite zu stehen, wie sie ihre Plattform nach dem mutigen und inspirierenden Streik nach dem Vorfall um Jacob Blake für etwas Gutes nutzen können." 

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Dabei sei auch die Einführung eines Komitees für soziale Gerechtigkeit diskutiert worden, das sicher stellen soll, dass die Aktionen der Spieler zu tiefgreifenden Veränderungen führen. 

Wie die NBA und die Spielergewerkschaft NBPA bekannt gaben, einigten sich die Spieler tatsächlich sich mit der Liga auf einige konkrete Maßnahmen.

So soll unter anderem unmittelbar ein gemeinsamer Ausschuss gegründet werden, der sich den Themen Zugang zu Wahlen, Stärkung des gesellschaftlichen Engagements und Veränderungen bei Polizei und Justiz widmen soll. Zudem soll in jeder Stadt, in der das ansässige NBA-Team Besitzer der Spielstätte ist, diese zu einem Wahllokal bei der Präsidentschaftswahl im November werden.

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