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Ein Tritt von Marcus Morris gegen Luka Doncic (r.) sorgte für Aufregung
Ein Tritt von Marcus Morris gegen Luka Doncic (r.) sorgte für Aufregung © Getty Images
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München - Die Dallas Mavericks kommen trotz eines Traumstarts gegen die Los Angeles Clippers unter die Räder. Paul George stellt Luka Doncic in den Schatten.

Die Dallas Mavericks sind nur noch eine Niederlage vom Playoff-Aus in der NBA entfernt.

Gegen die Los Angeles Clippers unterlagen die Mavs in der Nacht auf Mittwoch deutlich mit 111:154 und gerieten in der Best-of-Seven-Serie mit 2:3 in Rückstand.

Anders als in den vergangenen Spielen konnte Luka Doncic, der immer noch seinem verletzten Knöchel geplagt war, diesmal nicht den Unterschied machen.

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Zwei Tage nach seinem Buzzer-Beater in der Verlängerung kam der Slowene lediglich auf 22 Punkte und acht Rebounds. Nur sechs seiner 17 Versuche fanden ihr Ziel, dazu kam ein geworfener Dreier bei sechs Versuchen.

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Sein kongenialer Partner Kristaps Porzingis kam wegen Knieproblemen überhaupt nicht zum Einsatz, Maxi Kleber schaffte zwölf Punkte in 28 Minuten. Mavs-Coach Rick Carlisle wurde im dritten Viertel des teilweise hart geführten Spiels ausgeschlossen. (Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Mavs kommen früh unter die Räder

Die Mavs erwischten einen Traumstart und waren nach einem Kleber-Dreier nach fünf Minuten mit 16:9 in Führung, danach ging allerdings nichts mehr. Die folgenden 19 (!) Punkte gingen an den Titelkandidaten aus Los Angeles, nach dem ersten Viertel lagen die Clippers mit 41:22 in Führung.

Diese baute das Team konstant aus, im letzten Viertel gingen die Mavs ohne den geschonten Doncic dann unter.

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Anders als in den vergangenen Spielen drehte auf Seiten der Clippers Paul George auf: "Playoff P" war mit 35 Punkten bester Werfer der Partie, außerdem kam Kawhi Leonard auf 32 Zähler. Mit 154 Punkten erzielten die Clippers so viele wie noch nie in ihrer Playoff-Historie.

Es war eine sehr hitzige Partie mit sechs Technical Fouls, unter anderem auch eines für Doncic. Mavs-Coack Rick Carlisle flog im dritten Viertel sogar runter.

Morris sorgt mit Tritt gegen Doncic für Ärger

Für den Aufreger des Spiel sorgte aber Clippers-Forward Marcus Morris, der Doncic bei einem Inbound-Play so heftig auf den Knöchel trat, dass dieser sogar seinen Schuh verlor.

"Er sagt eine Menge schlechte Dinge zu mir das ganze Spiel über. Ich will nicht mit ihm reden. Ich muss weitermachen. Wie ich sagte, jeder wird seine eigene Meinung dazu haben. Ich hoffe nur, es war nicht absichtlich. Wenn es absichtlich war, war es sehr schlecht", sagte Doncic zu der umstrittenen Szene.

Während viele Absicht hinter der Aktion vermuteten, beteuerte Morris via Twitter seine Unschuld: "Ich spiele dieses Spiel mit einem großen Level an Respekt mir und den anderen Spielern gegenüber. Zu denken, dass ich jemand absichtlich verletzen würde, ist verrückt."

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Nuggets wenden Playoff-Aus ab

Die Mavericks brauchen nun zwei Siege, um doch noch in die nächste Playoff-Runde einzuziehen. Die Clippers haben dagegen in Spiel sechs am Freitag (3 Uhr im LIVETICKER) ihren ersten Matchball.

Währenddessen haben die Denver Nuggets ihr Playoff-Aus vorerst abgewendet. Gegen die Utah Jazz gelang ein 117:107-Sieg, Utah liegt allerdings noch immer mit 3:2 in Führung.

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Jamal Murray beeindruckte nach seinem 50-Punkte-Spiel am Montag erneut und kam diesmal auf 42 Punkte, davon allein 33 in der zweiten Halbzeit.

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