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Paul George war Topscorer der Los Angeles Clippers
Paul George war Topscorer der Los Angeles Clippers © Getty Images
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Die Los Angeles Clippers gewinnen in Orlando gegen die Portland Trail Blazers. Die Schlussphase des Spieles ist dramatisch. Kawhi Leonard fehlt angeschlagen.

Die Los Angels Clippers können auch ohne ihren Superstar Kawhi Leonard gewinnen.

Die Clippers feierten gegen die Portland Trail Blazers im fünften Spiel nach dem Restart der NBA den dritten Sieg. Der 122:117-Erfolg hätte dramatischer kaum sein können. 

Drei Minuten vor Spielende führten die Trail Blazers mit 115:110 und hatten in den folgenden Angriffen mehrere Möglichkeiten die Führung auszubauen.

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Dies gelang den weiter um die Playoffs kämpfenden Trail Blazers aber nicht und die Partie wurde immer dramatischer. Nach dem 115:115-Ausgleich durch einen verwandelten Freiwurf von Patrick Patterson brachte Damian Lillard die Franchise aus Portland mit noch 41,2 Sekunden auf der Uhr noch einmal mit 117:115 in Führung - es sollten die letzten Punkte der Trail Blazers gewesen sein. 

Lillard vergibt Freiwürfe

Ein Dreier von Rodney McGruder und vier Freiwürfe in den Schlusssekunden bescherten den Clippers den Sieg. Zur tragischen Figur avancierte Lillard, der nach McGruders Dreier zwei Freiwürfe nicht traf.

Topscorer der Clippers war Paul George mit 21 Punkten. CJ McCollum führte die Trail Blazers mit 29 Punkten an. Neben ihm glänzte Jusuf Nurkic mit einem Double-Double aus zehn Punkten und 13 Rebounds.

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Zoff zwischen Lillard und Clippers

Nach dem Spiel entwickelte sich in Interviews und den sozialen Medien ein veritabler Zoff zwischen Lillard und den beiden Clippers Goerge und Patrick Beverley. Nach den vergebenen Freiwürfen imitierte Beverley auf der Clippers-Bank Lillards Feiergeste, er und und George winken danach symbolisch den Blazers, die um die Playoffs zittern müssen.

Als er nach dem Spiel darauf angesprochen wurde, schlug Lillard zurück: "PG hat mir gewunken, weil er überrascht war, schließlich hab ich ihm im vergangenen Jahr zum Abschied gewunken." Damit spielte Lillard auf seine Geste aus den Playoffs 2019 an. Damals hatte er die OKC Thunder mit einem Dreier in Spiel fünf eliminiert und George sowie Russell Westbrook demonstrativ gewunken.

Danach ging es auf den sozialen Kanälen weiter. George antwortete auf einen Post mit dem Lillard-Zitat: "Und du wirst dieses Jahr nach Hause geschickt!" Darauf antwortete Lillard schlagfertig: "Wechsel einfach weiter Teams und renn weg." George hatte von Indiana und OKC jeweils Trades gefordert, um mit den Superstars Westbrook und Leonard spielen zu können.

Knieschmerzen verhindern Leonard-Einsatz

Leonard konnte wegen Schmerzen in seinem linken Knie nicht spielen. Am Sonntag soll er nach Aussagen der Clippers gegen die Brooklyn Nets schon wieder auflaufen können. 

Während die Clippers durch den 47. Saisonsieg Platz zwei in der Western Conference absicherten, müssen die Trail Blazers als Neunter (32:39) weiter um die Playoff-Qualifikation bangen. 

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