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Die Los Angeles Lakers zittern sich gegen die Denver Nuggets zum Sieg. LeBron vermeidet eine "Null" in den Stats. Toronto siegt im Topduell.

Die Los Angeles Lakers haben ihre Negativserie stoppen können.

Gegen die Denver Nuggets gewannen die Lakers mit 124:121, taten sich dabei aber im Schlussviertel ungewohnt schwer. 

Denn während die Lakers mit LeBron James und Anthony Davis die volle Star-Power einsetzten, verzichtete Nuggets-Coach Mike Malone im Schlussabschnitt auf seine beiden Stars Nikola Jokic und Jamal Murray sowie seine komplette Starting Five. 

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Denver verzichtet auf Stars im Schlussviertel

So durften Denvers Bankspieler wie Mason Plumlee oder Bol Bol über das komplette Viertel ihre Fähigkeiten zeigen - und das mit Erfolg. Ein ums andere Mal deckte die Nuggets-Reserve die Schwächen in der Lakers-Defense auf. Erst 0,4 Sekunden vor Schluss sorgte ein gut herausgespielter Dreier von Kyle Kuzma für den Sieg der Lakers. 

Lebron gelang mit 29 Punkten und zwölf Assists zwar ein Double-Double, jedoch hätte er beinahe eine Negativmarke aus dem Jahr 2010 wiederholt. Damals hatte er letztmals in einer Partie keinen Rebound geholt, diesmal gelang es ihm in der Schlussphase zumindest einen Abpraller einzusammeln.

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Auch Davis hatte Probleme beim Rebounding (27 Punkte, sechs Rebounds, fünf Assists), was aber gegen die Nuggets mit Jokic, Plumlee und Bol Bol durchaus vorkommen kann. 

Das Team aus Colorado hatte in PJ Dozier (18 Punkte) seinen Topscorer. Zudem spielte mit Ausnahme von ihm kein Spieler länger als 25 Minuten, während bei den Lakers LeBron und AD knapp 40 Minuten gehen mussten. 

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Und das obwohl die Lakers bereits Platz eins im Westen sicher haben, während die Nuggets noch Chancen auf Rang zwei besitzen. 

Raptors siegen im Topduell der Eastern Conference

Derweil ist mit den Toronto Raptors wohl auch in diesem Jahr zu rechnen.

Der NBA-Champion des Vorjahres, damals noch mit Superstar Kawhi Leonard, schlug im Topspiel der Eastern Conference die Milwaukee Bucks mit 114:106. Allerdings verzichteten sowohl die erstplatzierten Bucks, als auch die auf Rang zwei liegenden Raptors auf den Einsatz ihrer Topstars.

Topscorer bei den Raptors, die ohne Kyle Lowry, Serge Ibaka und Fred van Vleet antraten, war Chris Boucher mit 25 Punkten Auf Seiten der Bucks fehlte MVP Giannis Antetokounmpo, der sich einer Mund-OP unterziehen musste. Dafür übernahm Routinier Kyle Korver (19 Punkte) die Rolle des besten Werfers. Khris Middleton kam auf 17 Zähler, spielte aber auch nur knapp 25 Minuten. 

In einem möglichen Finale der Eastern Conference wird es sicherlich anders aussehen bezüglich der Spielzeit von Middleton. 

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