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Nuggets-Coach Michael Malone ist sauer über zu wenige Freiwürfe
Nuggets-Coach Michael Malone ist sauer über zu wenige Freiwürfe © Getty Images
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München - Die Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James machen in den NBA-Playoffs einen großen Schritt in Richtung Finals. Der Head Coach der Nuggets wütet dagegen.

Große Freude bei den Los Angeles Lakers.

In den NBA-Playoffs feierte das Team um Superstar LeBron James in Spiel vier der Western Conference Finals einen 114:108-Sieg gegen die Denver Nuggets und liegt damit in der Serie mit 3:1 in Führung. (Spielplan der NBA-Playoffs)

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Nachdem die Nuggets zuvor in Spiel drei ihren ersten Sieg gefeiert hatten, und das in beeindruckender Manier, schlugen die Lakers zurück. Vor allem Anthony Davis konnte der Partie mit seiner Leistung einen Stempel aufdrücken. Der Der Big Man kam zwar nicht über fünf Rebounds hinaus, erzielte aber starke 34 Zähler und war damit Topscorer seines Teams.

Viele Freiwürfe für Lakers

LeBron James kam als zweitbester Werfer seiner Franchise auf 26 Punkte, neun Rebounds und acht Assists. Bei den Nuggets war es wieder einmal Jamal Murray, der sein Team mit 32 Punkten anführte. Mit jeweils 17 und 16 Zählern konnten Jerami Grant und Nikola Jokic jedoch nicht genug Hilfe leisten, um einen möglichen Sieg zu gewährleisten. 

Nach der Partie zeigte sich Nuggets-Head-Coach Michael Malone verärgert. Grund dafür waren die vielen Freiwürfe, die den Lakers zugesprochen wurden. Ganze 35 Mal durfte die Franchise aus L.A. an der Freiwurflinie antreten. Alleine die dadurch nur von James und Davis erzielten 24 Punkte waren mehr als die 23 Freiwurf-Möglichkeiten, die den Nuggets überhaupt gestattet wurden.

Malone möchte mit seinem Team nun einen ähnlichen Weg gehen, wie ihn Lakers-Coach Frank Vogel mit seinem Team eingeschlagen hat. Am Mittwoch sagte Vogel, dass die Lakers nach "nur" zehn Freiwürfen in den ersten drei Spielen für LeBron James bei der NBA vorstellig wurden. 

Nuggets wollen sich bei NBA beschweren

"Ich glaube, ich muss die richtigen Kanäle durchlaufen, so wie sie es getan haben, um zu sehen, ob wir herausfinden können, wie wir noch mehr Freiwürfe erzielen können", sagte Malone.

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Ob die Beschwerde der Lakers bei der Liga mit dem 35 Freiwürfen in Spiel vier bereits Wirkung gezeigt hat, wollte der Nuggets-Trainer nicht beantworten.

"Ich weiß nur, dass sie 35 hatten und wir nur 23. Spät im Spiel hat Jamal Murray einige Male am Korb angegriffen und es hat den Anschein gemacht, dass es sich um einen Kontakt gehandelt hat. Wir werden uns das ansehen und die Clips einschicken. Wir werden uns an die NBA wenden und unsere Anmerkungen anbringen. Die NBA kann hervorragend zuhören. Vielleicht werden einige dieser Fouls im nächsten Spiel dann auch als solche anerkannt", so Malone weiter.

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Davis mit Schrecksekunde

Bereits im ersten Viertel hatten die Lakers am Abend zügig vorgelegt und 37 Zähler auf das Scoreboard gebracht. Mit einer Fünf-Punkte-Führung ging es für das Team von Head Coach Frank Vogel in die Pause. Im dritten Abschnitt erzielten dann erneut die Nuggets - wie auch im zweiten Viertel - zwei Zähler mehr. Denver ließ sich zwar nicht abschütteln, ernsthaft gefährden konnten sie L.A. aber auch nicht.

Für eine Schrecksekunde sorgte Anthony Davis. Weniger als sieben Minuten vor dem Ende landete der 27-Jährige bei einem Jumper unglücklich auf seinem linken Fuß und humpelte zunächst nur noch. Nach einer Pause konnte Davis jedoch weiterspielen und gleich mit acht Lakers-Zählern am Stück beeindrucken.

Die möglicherweise schon entscheidende fünfte Begegnung steigt in der Nacht auf Sonntag. Gelingt den Lakers ein Sieg, wäre es für LeBron James die zehnte Teilnahme an den NBA-Finals. Die Nuggets müssen dagegen zum dritten Mal nacheinander versuchen, einen 1:3-Rückstand wieder aufzuholen.

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