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Die Brooklyn Nets lassen zum NBA-Auftakt den Golden State Warriors keine Chance. Kevin Durant und Kyrie Irving ragen heraus. Nash gelingt ein sensationelles Debüt.

Was war das für eine Machtdemonstration der Brooklyn Nets zum Auftakt in die NBA-Saison!

Die Nets um ihr Star-Duo Kevin Durant und Kyrie Irving fegten die Golden State Warriors um deren Superstar Stephen Curry mit 125:99 vom Court. (Spielplan der NBA-Saison 2020/21)

Bester Werfer der Partie war dabei Irving mit 26 Zählern, der zudem vier Rebounds und vier Assists zum Sieg beisteuerte. Aber auch Durant wusste gegen sein Ex-Team mit 22 Punkten, fünf Rebounds, drei Assists, drei Steals und einen Block zu überzeugen.

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Curry trifft kaum aus der Distanz

Auf der Gegenseite wehrte sich Curry nach Kräften, hatte allerdings keinen guten Wurf-Tag erwischt.

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Zwar kam der Warriors-Spielmacher am Ende auf 20 Punkte, brauchte dafür aber für ihn ungewöhnliche 21 Versuche aus dem Feld plus vier Freiwürfe. Gerade aus der Distanz (zwei bei zehn Versuchen) schwächelte der für viele beste Dreierschütze der NBA-Historie.

Brooklyns neuer Headcoach Steve Nash feierte damit ein perfektes Debüt. Die 26-Punkte-Differenz ist laut Elias Sports der dritthöchste Sieg eines Trainers bei seinem Debüt in der Geschichte der NBA. (Tabellen der NBA)

Lange Pause Durant nicht anzumerken

Die Nets, die zuletzt 2012 ihr erstes Spiel in der NBA gewonnen hatten, legten bereits im ersten Viertel bärenstark los und überrollten die Warriors mit 40:25 förmlich. Später führte Brooklyn gegen die chancenlosen Warriors sogar einmal mit 38 Punkten.

Durant war seine 18-monatige Verletzungspause dabei nicht anzumerken. Er traf seine ersten drei Versuche und hatte nach nicht einmal fünf Minuten eine zweistellige Punktezahl erreicht. "Ich wollte aus dem Ganzen keine große Sache machen. Ich spiele Basketball, seit ich acht Jahre alt war - ich kehrte also nur zu dem zurück, was ich bereits kenne", sagte der 32-Jährige.

Bei den Nets gab es allerdings nicht nur Durant und Irving, die herausragten. Caris LeVert bewies von der Bank kommend, dass er der dritte Kopf des Teams sein kann. Mit 20 Punkten, neun Rebounds, fünf Assists, zwei Steals und einen Block in nur 25 Minuten wies er am Ende ebenfalls großartige Zahlen auf.

Wiggins und Oubre Jr. stehen neben sich

Von den Warriors, die neben dem langzeitverletzten Klay Thomspon auch auf Draymond Green verzichten mussten, war wenig zu sehen. Vor allem Andrew Wiggins und Kelly Oubre Jr., die Curry offensiv entlasten sollen, gelang wenig. Zusammen trafen sie nur sieben ihrer 30 Versuche aus dem Feld - und auch defensiv sahen sie oft alt aus.

"Sowohl Kevin als auch Kyrie konnten in der ersten Hälfte machen, was sie wollen. Die fehlende Körperlichkeit und der fehlende Einsatz waren besonders enttäuschend", haderte Warriors-Coach Steve Kerr nach der Niederlage.

Einen kleinen Lichtblick gab es zumindest. Rookie James Wiseman gab mit 19 Punkten und sechs Rebounds ein gutes NBA-Debüt. Die 19 Zähler waren sogar die meisten Punkte, die einem Warriors-Spieler in den vergangenen 30 Jahren bei seinem NBA-Debüt gelangen.

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