Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Karl-Anthony Towns führt seine Timberwolves zum Sieg gegen die Pistons. Ein emotionaler Moment für den NBA-Star, den zuletzt schwere Schicksalsschläge ereilten.

Der Auftaktsieg der Minnesota Timberwolves gegen die Detroit Pistons stellte vor allem für Karl-Anthony Towns einen emotionalen Moment dar.

Der Center führte sein Team mit 22 Punkten, elf Rebounds and sieben Assists als zweitbester Scorer zum Sieg. Nur Malik Beasley verbuchte mehr Zähler. "Das bedeutet mir eine Menge", sagte der 25-Jährige nach dem 111:101-Sieg seines Timberwolves. (Spielplan der NBA-Saison 2020/21)

DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Anzeige

"Wenn man durchmacht, was ich durchgemacht habe, findet man einfach eine andere Quelle der Kraft. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Ich habe den Jungs ein Versprechen gegeben, für sie da zu sein."

Towns verliert Mutter nach Corona-Infektion

Towns hatte zuletzt mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen. Am 13. April starb Mutter Jacqueline Cruz-Towns, rund zwei Wochen, nachdem sie wegen einer Corona-Infektion an eine Beatmungsgerät angeschlossen werden musste.

Auch interessant

Insgesamt gab es in seiner erweiterten Familie unglaubliche sieben Tote nach Komplikationen mit COVID-19. Sein Vater Karl senior hatte sich ebenfalls angesteckt, erholte sich aber von der Infektion.

Im Anschluss an das Duell mit den Pistons erhielt Towns den Spielball. Diesen werde er seinem Vater schenken und ihn neben seiner Mutter im Haus der Familie aufbewahren, so der NBA-Star.

Towns: "Der Karl ist am 13. April gestorben"

"Ich bin einfach glücklich, dass ich das für sie gewinnen konnte. Ich habe ihr gesagt, dass ich diesen Sieg und diesen Ball für sie holen werde. Ich bin einfach glücklich, dass mir das gelungen ist", erklärte Towns. Das Spiel sei sehr schwer gewesen. Seit dem Tod seiner Mutter sei er ein ganz neuer Mensch.

"Ich erkenne mich in den meisten Spielen aus den vergangenen Jahren und wie ich mich damals gefühlt habe, gar nicht mehr wieder. Wenn ich ehrlich sein darf, sind die mir auch ziemlich egal. Ich weiß nur noch, was seit dem 13. April passiert ist", machte der Big Man deutlich.

"Ihr seht mich vielleicht lächeln und so, aber der Karl ist am 13. April gestorben. Er wird niemals zurückkommen. Ich erinnere mich nicht an diesen Mann. Ihr sprecht mit meinem Körper, meine Seele wurde vor langer Zeit getötet."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image