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Die Rockets spielen nach dem Abgang von James Harden befreit auf. Christian Wood übernimmt für Houston. Ben Simmons streift alle Trade-Gerüchte mit einer Gala ab.

Im ersten Spiel nach den Harden-Beben haben die Houston Rockets in der NBA einen überraschenden Sieg eingefahren. (NBA-Saison 2020/21: Alle Spiele und Ergebnisse)

Die Rockets setzten sich mit 109:105 gegen die San Antonio Spurs durch, obwohl neben dem zu den Brooklyn Nets getradeten Superstar Harden auch der angeschlagene Spielmacher John Wall, Dreierschütze Eric Gordon und auch die Neuzugänge um Victor Oladipo fehlten.

Den Rockets machte das augenscheinlich jedoch wenig aus. "Es machte Spaß. Es war richtig cool", zeigte sich Houstons Coach Stephen Silas begeistert von seinem Team.

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Wood glänzt - Popovich sauer 

Für Houston glänzte vor allem Big Man Christian Wood. Dem 25-Jährigen gelang mit 27 Punkten und 15 Rebounds sogar ein Double-Double. Zudem steuerte er drei Blocks bei. Topscorer der Partie war allerdings Spurs-Forward Keldon Johnson mit 29 Zählern.

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Die Spurs lagen lange Zeit vorne, ehe ein 15:2-Run der Rockets im letzten Viertel den Spieß umdrehte. (NBA-Tabellen)

Sichtlich angefressen kommentierte dies Spurs-Trainerlegende Gregg Popovich: "Das hat nichts mit Defense oder Offense zu tun. Das hat etwas mit dem zu tun, was zwischen den Ohren stattfindet. Man muss bereit zu spielen sein. Und wir hatten vier oder fünf Leute, die (gedanklich) beim Mittagessen waren."

Die Rockets liegen trotz des Sieges nur auf Rang 14 in der Westen Conference, während die Spurs auf Rang acht rangieren.

Simmons führt Philadelphia zum Sieg

Ein anderer Spieler, der von den vielen Trade-Gerüchten ebenfalls betroffen war und sogar lange als Favorit galt als Ersatz für Harden zu den Rockets getradet zu werden, ließ all dies ebenfalls schnell hinter sich: Ben Simmons.

Der australische Spielmacher führte seine Philadelphia 76ers mit einem Triple Double (zehn Punkte, zwölf Assists und zehn Rebounds) zum klaren 125:108-Erfolg gegen die ersatzgeschwächten Miami Heat.

"Meine Arbeit ist es, besser zu werden und Siege zu holen - das ganze andere Zeug kann ich nicht kontrollieren", sagte Simmons nach der Partie.

Simmons tritt elitären Klub bei

Für den 24-Jährigen war es das 30 Triple-Double seiner Karriere - damit ist er laut ESPN der vierte Spieler, dem dies vor seinem 25. Geburtstag gelang. Die anderen drei sind die Lakers-Legenden Oscar Robertson (89), Magic Johnson (59) und Nuggets-Superstar Nikola Jokic.

Während Philadelphias Star-Center Joel Embiid mit neun Punkten eher blass blieb, glänzte der von der Bank kommende Shake Milton mit 31 Zählern.

Die Sixers liegen mit neun Siegen nach 13 Partien auf dem zweiten Platz im Osten. Die Heat, die durch Corona-Ausfälle aktuell geschwächt sind, belegen dagegen nur den elften Rang.

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