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Draymond Green (l.) ließ Trainer Steve Kerr wüten
Draymond Green (l.) ließ Trainer Steve Kerr wüten © Imago
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Draymond Green lässt seinen Trainer gegen Charlotte toben. Die Los Angeles Lakers verlieren die Neuauflage des Finales in der NBA.

132 Tage nach dem entscheidenden Sieg gegen die Miami Heat haben die Los Angeles Lakers die Neuauflage des Finales in der NBA mit 94:96 verloren.

Los Angeles musste erneut ohne Nationalspieler Dennis Schröder und Superstar Anthony Davis auskommen. Schröder verpasste aufgrund der Aufnahme ins Corona-Protokoll der NBA bereits das zweite Spiel in Folge, Davis fällt aufgrund einer Wadenzerrung vier Wochen aus.

Schröder soll laut ESPN negativ auf das Coronavirus getestet worden sein, muss aber eine siebentägige Quarantäne einhalten. Somit steht der Braunschweiger den Lakers wohl auch in den kommenden zwei Spielen gegen die Washington Wizards und bei den Utah Jazz nicht zur Verfügung. 

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Gegen Miami erzielte LeBron James 19 Punkte, neun Rebounds und neun Assists, es war die neunte Saisonniederlage für den Meister und die zweite Pleite in Folge. Im Westen liegen die Lakers auf dem dritten Platz hinter den Clippers (ebenfalls 22:9 Siege) und den Jazz (24:6). 

Green leistet sich Blackout

Derweil kostete Draymond Green den Golden State Warriors gegen die Charlotte Hornets den möglichen Sieg.

9,3 Sekunden vor dem Ende kämpfte der Forward beim Stand von 100:98 gemeinsam mit Hornets-Star Gordon Hayward um den Ball. Doch statt auf Sprungball zu entscheiden, gewährten die Schiedsrichter Charlotte die gewünschte Auszeit.

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Green war damit überhaupt nicht einverstanden, diskutierte mit den Referees und kassierte zwei technische Fouls, was seine Disqualifikation und zwei Freiwürfe und Ballbesitz für die Hornets zur Folge hatte.

Guard Terry Rozier blieb von der Linie sicher und glich aus. Zum bitteren Ende für Green traf Rozier aber auch noch mit der Schlusssirene per Sprungwurf zum 102:100 - Golden State verlor das Spiel wegen Greens Blackout noch.

Kerr: Green hat "Grenze überschritten"

"Er hat die Grenze überschritten", sagte Warriors-Coach Steve Kerr: "Wir lieben seine Leidenschaft und seine Energie. Wir wären ohne ihn nicht das Team, das wir sind, aber das gibt ihm nicht die Lizenz, die Grenzen zu überschreiten, und das weiß er."

Greens Teamkollegen betonten zwar, dieser habe sich entschuldigt und sie würden hinter ihm stehen. Coach Kerr war aber angesäuert (SERVICE: Der Spielplan der NBA-Saison 2020/21).

"Das kann Draymond nicht machen. Er hat einen schrecklichen Fehler gemacht und ihnen die Chance gegeben, zwei Freiwürfe zu werfen und das Spiel zu auszugleichen", sagte er.

Wagner jubelt über überraschenden Sieg

Mit Moritz Wagner in der Starting Five gewannen die Washington Wizards mit 118:111 bei den Portland Trail Blazers.

Bester Werfer der Wizards war Bradley Beal mit 37 Punkten, Russell Westbrook kam auf 27 Zähler. Wagner, der knapp elf Minuten auf dem Feld stand, steuerte sieben Punkte bei. Isaac Bonga gelangen in fünf Minuten Einsatzzeit zwei Zähler und zwei Rebounds.

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Mit Sport-Informations-Dienst

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