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Luka Doncic schafft es nicht, seine Dallas Mavericks in die zweite Runde der NBA-Playoffs zu führen. Aber der Slowene hat schon ein neues Ziel vor Augen.

Luka Doncic hat sein größtes Ziel in dieser Saison, nämlich die Dallas Mavericks über die erste Runde der NBA-Playoffs hinaus zu führen, nicht erreicht. (Alles zur NBA)

Nach dem 111:126 im entscheidenden siebten Spiel der ersten Playoff-Runde gegen die Los Angeles Clippers war für die Mavs wieder einmal frühzeitig Schluss. Auch in der vergangenen Saison scheiterten Doncic und Co. in der ersten Runde an den Clippers (2:4).

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Doch schon kurz nach dem bitteren Ausscheiden hatte der Slowene bereits ein neues Ziel vor Augen: seinem Land zur ersten Teilnahme an den Olympischen Spielen zu verhelfen. "Das ist mein Hauptziel: Slowenien für die Olympischen Spiele zu qualifizieren", machte der 22-Jährige deutlich.

Doncic unterstützt Slowenien bei Olympia-Quali

Damit tritt der Slowene auch in die Fußstapfen seines Vorgängers Dirk Nowitzki. Der Deutsche hatte als Leader der Mavs auch jahrelang seinen Sommer "geopfert" und im Nationalteam gespielt.

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Dafür verzichtete er auf eine lange Auszeit nach der kräftezehrenden NBA-Saison. Auch Doncic erklärt nun: "Ich werde nach Slowenien zurückkehren und anfangen, zu trainieren, also kein Urlaub."

Vom 29. Juni bis zum 4. Juli finden vier Olympia-Qualifikationsturniere mit jeweils sechs Mannschaften statt, deren Sieger das zwölfköpfige Teilnehmerfeld für die am 23. Juli beginnenden Spiele in Tokio komplettieren. Slowenien muss sich gegen Litauen, Polen, Angola, Südkorea und Venezuela beweisen. 

Für Deutschland, womöglich mit Doncic-Kollege Maximilian Kleber, geht es gegen Kroatien, Russland, Mexiko, Tunesien und Brasilien um das Tokio-Ticket.

Mavericks unterstsützen Doncic

Auch von Seiten der Mavericks erhält Doncic Unterstützung. Coach Rick Carlisle, General Manager Donnie Nelson und Casey Smith, Direktor für Spielergesundheit und -leistung, begleiten ihren Starspieler nach Slowenien, um sein Training zu überwachen. (Ergebnisse und Spielplan der NBA)

"Luka hat ein sehr gutes Gefühl für seinen eigenen Körper, selbst im jungen Alter von 22 Jahren. Er hat schon eine Menge Spiele hinter sich. Es ist wirklich keine sehr kurze Karriere, wenn man bedenkt, dass er mit 13 Jahren Profi wurde", erklärte Carlisle.

Und weiter: "Er wird sich da durchfühlen, und ich denke, am Ende wird es eine positive Sache sein. Er hat immer tolle Erfahrungen mit der Nationalmannschaft gemacht und ich bin zuversichtlich, dass dies eine weitere sein wird."

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