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Vor allem beim Extrapunkt hat sich NFL etwas Neues ausgedacht © Getty / Grafik: Gabriel Fehlandt
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München - Neue Regeln, mehr Geld und die Folgen aus dem Deflate-Gate-Skandal: SPORT1 fasst die wichtigsten Änderungen vor der Jubiläumssaison der NFL zusammen.

Back to Beastmode, die NFL ist endlich wieder zurück:

Die starken Jungs in ihren Spandexhosen betreten wieder den heiligen Rasen - oder Astroturf - und kämpfen zum 50. Mal um den Super Bowl.

Die New England Patriots dürfen im Eröffnungsspiel gegen die Pittsburgh Steelers doch auf ihren Superstar Tom Brady setzen, die Jäger in Seattle, Indianapolis und Green Bay scharren bereits gierig mit den Hufen.

Auch das Lager der deutschen NFL-Profis hat mit Mark Nzeocha bei den Dallas Cowboys Zuwachs bekommen. Insgesamt fünf Legionäre, so viele wie noch nie, spielen mit Sebastian Vollmer, Björn Werner, Markus Kuhn, Kasim Edebali und Nzeocha in der stärksten Liga der Welt.

Zur Jubiläumssaison der NFL hat die Liga aber auch ein paar Änderungen parat, die nicht nur Kosmetik sind.

SPORT1 erklärt, was sich zur Jubiläumssaison in der NFL ändert.

Neue Regeln

Punkte sind gut, sie machen das Spiel attraktiv und aufregend. Aber zu leichte Punkte sind Gift für die Spannung. Und darum hat sich die NFL dazu entschlossen, den Extrapunkt nach einem Touchdown, etwas schwerer zu machen. Statt an der Zwei-Yard-Linie wird der Point After Touchdown (PAT) in Zukunft an der 15-Yard-Linie ausgeführt, was gleichbedeutend mit einem 33-Yard-Field-Goal ist.

Die Two-Point-Conversion bleibt an der 2-Yard-Linie.

Sollte der Spielzug der Offense zu einem Turnover führen, wird der Spielzug nicht abgebrochen und die Defense hat die Chance, den Ball in die gegnerische Endzone zu tragen.

Außerdem: In Zukunft wird es neben den regulären Timeouts zusätzlich Medical Timeouts geben. Diese können von einem unabhängigen Ärzteteam beantragt werden, wenn dieses der Meinung ist, dass ein Spieler aus gesundheitlichen Gründen behandelt werden muss.

Frauen in der NFL

Nicht nur in der NBA erkennen die General Manager und Klubbesitzer endlich, dass Frauen sehr wohl ihre Berechtigung in der einstigen Männderdomäne haben.

Jen Welter wurde in der Preseason von den Arizona Cardinals als Coach für die Linebacker engagiert und so zum ersten weiblichen Trainer in der NFL.

Auch bei den Referees wird der Männerklub aufgelöst. Sarah Thomas ist die erste Frau, die als Vollzeit-Schiedsrichter angestellt wurde. "Ich weiß, dass das für einige neu sein wird, aber ich hab mich hochgearbeitet. Hoffentlich sehen sie mich einfach als Schiedsrichter. So würde ich gerne betrachtet werden."

Die Folgen des DeflateGate-Skandals

Die Kontrolle der Bälle obliegt nun nicht mehr einem Schiedsrichter, sondern zwei Offiziellen Mitarbeitern der Liga. Sie werden den Luftdruck jedes Balles messen und festhalten, nach der Halbzeit werden die 24 Bälle noch einmal stichprobenartig kontrolliert.

Salary Cap

Geld regiert die Welt - und den Profisport gleich zweimal. Gut für die NFL-Klubs, dass zur Saison 2015/16 noch ein bisschen mehr Geld ausgegeben werden darf.

143,28 Millionen Dollar dürfen die Teams 2015 für Spieler aufwenden - zehn Millionen mehr als noch in der Saison zuvor.

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