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LeGarrette Blount (r.) gewann an der Seite von Tom Brady den Super Bowl
LeGarrette Blount (r.) gewann an der Seite von Tom Brady den Super Bowl © Getty Images
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New England nutzt bei einem Running Back eine selten eingesetzte Klausel. Diese Business-Entscheidung könnte mögliche Interessenten abschrecken.

Die New England Patriots haben in der NFL mit einer knallharten Business-Entscheidung für Aufsehen gesorgt.

Bei ihrem Free Agent LeGarrette Blount haben sie den sogenannten "May 9-Tender" eingesetzt. Das berichtet "ProFootballTalk.com".

Die selten eingesetzte Klausel besagt, dass Blount in der kommenden Saison bis zur zehnten Woche nur für die Patriots spielen kann, sollte er bis zum 22. Juli bei keinem anderen Team unterschrieben haben.

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Sollte er zuvor bei einer anderen Franchise unterschreiben, könnten die Partriots mit dem Angebot gleichziehen oder einen Draftpick im Gegenzug erhalten.

Durch die Klausel würde Blount nur 1,1 Millionen kosten – ein Schnäppchenpreis für den Running Back, der mit 1161 Yards und 18 Touchdowns das beste Jahr seiner Karriere hinter sich hat. Blount ist nach den Verpflichtungen von Mike Gillislee und Rex Burkhead nicht mehr erste Wahl im vollgepackten Patriots-Backfield.

Deswegen tendiert der Super-Bowl-Champion aktuell nicht dazu, den Tender zu unterschreiben. Allerdings werden durch die Draft-Klausel wohl einige Interessenten abgeschreckt.

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