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NFL: Cleveland-Browns-Fans feiern historische Saison mit Parade

Kurios! Browns-Fans planen Parade

Die Fans der Cleveland Browns planen eine kuriose Parade

Sport1 News Reporter

Die leidgeprüften Anhänger der Cleveland Browns wollen am Samstag eine Feier-Parade rund ums Browns-Stadium veranstalten. Der Grund ist kurios.

Die Fans der historisch erfolglosen Cleveland Browns planen eine ungewöhnliche Aktion.

Die Browns haben alle ihre Spiele der Regular Season der NFL verloren. Die Anhänger des Teams wollen nun am Samstag zu Ehren der "perfekten Saison" eine Parade rund um das Stadion der Browns feiern.

Über 12.000 Dollar an Spenden

"Es wird rund ums Stadion gehen, wir formen damit eine Null für die Anzahl unserer Siege in dieser Saison", erklärte Chris McNeil, Initiator der kuriosen Aktion.

Am Sonntag steigt in Minneapolis der Super Bowl zwischen den New England Patriots und den Philadelphia Eagles. Gespielt wird im US Bank Stadium, dem Tempel der Minnesota Vikings. SPORT1 stellt die monströse Arena und weitere NFL-Tempel vor © Getty Images
Und das ist der Austragungsort für den 52. Super Bowl in seiner ganzen Pracht. Das Stadion der Vikings ist noch ziemlich neu. Das erste NFL-Spiel fand am 18. September 2016 mit der Partie Vikings vs. Packers statt © Getty Images
Die Zuschauer sind dem Spielfeld in Minneapolis so nah wie in fast keiner anderen Arena der Liga. 66.665 bis maximal 70.000 Zuschauer finden im US Bank Stadium Platz © Getty Images
Der gigantische Tempel ist mit einer beeindruckenden Glasfassade überdacht. So kann selbst bei schlechtem Wetter bester Football gespielt werden - das Freiluft-Feeling bleibt jedoch weitgehend erhalten © Getty Images
Mit dem Bau der Arena schlossen sich die Vikings einem elitären Klub an: Das beeindruckende Gebilde kostete über eine Millarde US-Dollar. Zum Vergleich: Die Münchner Allianz Arena kostete den FC Bayern rund 340 Millionen Euro © Getty Images
Die Daten im Überblick: Name: U.S. Bank Stadium Kapazität: 66.665 – 70.000 Kosten: 1,1 Mrd. Dollar (2016) © Getty Images
NFL LONDON GAMES: Das erste NFL-Spiel im neuen Tempel der Tottenham Hotspur steht fest. Am 14. Oktober 2018 spielen die Oakland Raiders gegen die Seattle Seahawks im neuesten Fußballstadion von London © Tottenham Hotspur
Eines der Highlights des rund eine Milliarde Euro teuren Projekts ist die geschwungene Dach-Kontruktion. Als Teil der Kooperation mit den Spurs hat sich die NFL mit mehr als zehn Millionen Dollar an der Arena beteiligt © Tottenham Hotspur
Der VIP-Bereich erinnert eher an einen Opernsaal. Tottenham wird das Stadion zur Saison 2018/19 eröffnen, wenig später gastiert dann erstmals die NFL © Tottenham Hotspur
Es werden 61.559 Zuschauer Platz finden, eine gewaltige Steigerung zur alten White Hart Lane © Tottenham Hotspur
Der größte Coup ist allerdings die Spielfläche. Das Stadion wird neben der traditionellen Rasenfläche für die Fußballer einen in der NFL mittlerweile üblichen künstlichen Turf-Rasen haben, der mit einer Rollenkonstruktion nach oben gefahren wird. Somit wird der Fußball-Rasen nicht durch Football beschädigt © Tottenham Hotspur
OAKLAND RAIDERS: Dem Umzug der Raiders von Kalifornien nach Nevada steht ja bereits seit einigen Monaten fest. Nun wurde der Grundstein für die neue Super-Arena in Las Vegas gelegt. Die Bank of America war in das 1,9 Milliarden Dollar teure Projekt eingestiegen und hatte damit die Finanzierung gesichert © SPORT1-Grafik: Getty Images/Southern Nevada Tourism Infrastructure Committee
NFL-Boss Roger Goodell, Raiders-Eigentümer Mark Davis und Nevadas Gouverneur Brian Sandoval (v.r.) führen den zeremoniellen ersten Spatenstich durch. Die Entwürfe der Arena sind gigantisch © dpa Picture Alliance
Zuletzt waren Casino-Magnat Sheldon Adelson und die Investment-Bank Goldman Sachs abgesprungen, die Raiders steuern nun mindestens 500 Millionen selbst bei. Wie viel aus Steuergeldern des Staates Nevada fließt, ist noch unklar. Den Rest übernimmt die Bank of America © Southern Nevada Tourism Infrastructure Committee
Da die Mehrheit der NFL-Teameigner dem Umzug zugestimmt hat, konnte nun mit dem Bau der Arena direkt am weltbekannten Strip begonnen werden. Als einziges Team stimmten übrigens die Miami Dolphins gegen den Raiders-Umzug nach Las Vegas © Southern Nevada Tourism Infrastructure Committee
65.000 Zuschauer sollen dann künftig wieder NFL-Football in der Wüste genießen können. Allerdings ist der Prachtbau erst 2020 fertig. Die nächsten zwei Jahre bleibt das Team noch in Oakland © Southern Nevada Tourism Infrastructure Committee
Natürlich soll in der Arena nicht nur Football gespielt werden, denn wie es sich für Las Vegas gehört, sind auch Casinos und Hotels im Raiders-Stadion geplant © Southern Nevada Tourism Infrastructure Committee
Neben den Raiders soll auch das College-Team der UNLV Rebels in der Arena spielen © Southern Nevada Tourism Infrastructure Committee
ATLANTA FALCONS: Die Franchise aus Atlanta hat ein neues Stadion gebaut. Das Mercedes-Benz Stadium löst den Georgia Dome als Spielstätte der Falcons ab und wurde im Preseason-Spiel gegen die Arizona Cardinals eingeweiht © Getty Images
Die Arena bietet bei regulären Spielen Platz für 71.000 Zuschauer. Zu besonderen Anlässen wie dem Super Bowl ist die Kapazität bis auf 75.000 Plätze erweiterbar © Getty Images
Im Stadion mit einer komplizierten Stahldach-Konstruktion und einem spektakulären 335 Meter langen Videowandring befinden sich ganz amerikanisch auch 630 Verpflegungsstände © Getty Images
Davor steht außerdem eine zwölf Meter große Falken-Skulptur aus Stahl auf einem Football aus Bronze © Getty Images
LOS ANGELES RAMS: Die Rams ziehen schon zu dieser Saison zurück nach Los Angeles. 2020 wird dann ihr neues Stadion in Inglewood voraussichtlich eingeweiht © HKS Sports & Entertainment via AP
Die Studien des 1,8 Milliarden Dollar teuren Projekts von Teameigner Stan Kroenke sind beeindruckend ©
Es soll sehr viel Licht und Glasfronten enthalten. Wie in den neuen Arenen üblich, wird es auch viel Platz für Geschäfte geben © HKS Sports & Entertainment via AP
Und auch direkt im Stadion geht es für die bis zu 70.240 Zuschauer durchaus luxuriös zu. Neben den Rams werden auch die Los Angeles Chargers ihre Spiele dort austragen ©
Der neue Tempel entsteht auf dem Gelände der alten Hollywood-Park-Rennbahn. Von außen mutet das Stadion sehr futuristisch an. Die verantwortliche Firma HKS Sports & Entertainment hat beispielsweise auch das Lucas Oil Stadium für die Indianapolis Colts oder das gigantische AT&T Stadium der Dallas Cowboys geplant © HKS Sports & Entertainment
Bis das neue Stadion fertig ist, spielen die Rams im Los Angeles Memorial Coliseum © HKS Sports & Entertainment via AP
ATLANTA FALCONS: Seit dieser Saison erfreuen sich die Fans der Falcons über das Mercedes Benz Stadium. Bis zu 71.000 Zuschauer finden in der Arena Platz. Bei Großveranstaltungen kann die Kapazität auf 75.000 erhöht werden © Getty Images
Vor nicht allzu langer Zeit sah das Bild noch ganz anders aus. Von Spielfeld und Unterrang war vor lauter Kränen nichts zu sehen. Das neue Stadion ersetzt übrigens den altgedienten Georgia Dome © Getty Images
Ob Sonne oder Regen, das kann den Falcons weiterhin egal sein. Das verschließbare Dach sorgt dafür, dass der Rasen und vor allem die Zuschauer trocken bleiben. Im Gegensatz zum alten Georgia Dome geht dann bei Bedarf auch offen © HOK
So sieht das Stadion mit geschlossenem Dach aus. Wie eine riesige Blende öffnet und schließt sich die futuristische Dachkonstruktion © HOK
Von außen sorgen gigantische Glasfronten für viel natürliches Licht im Innenraum © HOK
2020 sollen sogar 83.000 Zuschauer in der Arena Platz finden. Dann wird das Final Four der NCAA im College Basketball in Atlanta ausgetragen ©
Auch das MLS-Team der Atlanta United trägt seine Spiele in der neuen Mega-Arena aus. Da das Zuschauerinteresse in der MLS etwas geringer ist, werden bei Spielen der Fußballer nur die unteren Ränge für bis zu 29.000 Zuschauer geöffnet. © HOK
WASHINGTON REDSKINS: Die Skins planen schon seit einigen Jahren den Bau eines neuen Stadions. Nun hat das NFL-Team die renommierte Architektengruppierung BIG engagiert. Die Firma legt interessante Studien vor. Unter anderem würde es eine Art Kanal um die Arena herum geben, der zum Beispiel für Wassersport genutzt werden könnte © BIG
Das Design soll laut Teameigner Dan Snyder die "Intimität" des alten RFK-Stadiums widerspiegeln, das bis 1996 die Heimat der Redskins war. Das neue Stadion soll rund 60.000 Fans Platz bieten und bewusst nicht überdacht sein © BIG
Noch völlig ungeklärt ist dagegen der Standort. Es gibt noch einige steuerliche und rechtliche Fragen zu klären, ob die Skins in Washington D.C. oder den angrenzenden Bundesstaaten Virginia oder Maryland bauen. Dieses Bild suggeriert jedoch den immer wieder kolportierten Standort Oxon Hill Farm am Potomac River in Maryland © BIG
Der ganze Bereich um die Arena soll als ein gigantischer Amphitheater-gleicher Park angelegt werden, der auch Shows für bis zu 100.000 Menschen zulässt © BIG
Neben einem Teammuseum sollen dann auch das Hauptquartier und die Trainingsanlagen direkt am Stadion angesiedelt werden. Aktuell trainieren und arbeiten die Redskins in Ashburn, Virginia © BIG
Die geschwungene Form soll mehr Plätze in der Nähe der 50-Yard-Linie ermöglichen. Außerdem soll so das Gefühl einer großen Schüssel mit großartiger Akkustik entstehen © BIG
Die Studien sind in jedem Fall beeindruckend. SPORT1 zeigt die weiteren Stadien der NFL-Teams © BIG
L.A. RAMS Name: Los Angeles Memorial Coliseum Kapazität: 80.000 Kosten: 1 Mio. Dollar (1923) © Getty Images
BUFFALO BILLS Name: New Era Field Kapazität: 73.967 Kosten: 22 Mio. Dollar (1972) © Imago
MIAMI DOLPHINS Name: Hard Rock Stadium Kapazität: 65.326 Kosten: 115 Mio. Dollar (1987) © Getty Images
NEW ENGLAND PATRIOTS Name: Gillette Stadium Kapaziät: 68.756 Kosten: 325 Mio. Dollar (2002) © Imago
BALTIMORE RAVENS Name: M&T Bank Stadium Kapazität: 71.008 Kosten: 220 Mio. Dollar (1996) © Imago
CINCINNATI BENGALS Name: Paul Brown Stadium Kapazität: 65.790 Kosten: 455 Mio. Dollar (2000) © Imago
CLEVELAND BROWNS Name: FirstEnergy Stadium Kapazität: 67.407 Kosten: 283 Mio. Dollar (1999) © Imago
PITTSBURGH STEELERS Name: Heinz Field Kapazität: 65.050 Kosten: 281 Mio. Dollar (2001) © Imago
HOUSTON TEXANS Name: NRG Stadium Kapazität: 71.500 Kosten: 352 Mio. Dollar (2000) © Getty Images
INDIANAPOLIS COLTS Name: Lucas Oil Stadium Kapazität: 62.421 – 70.000 Kosten: 720 Mio. Dollar (2008) ©
JACKSONVILLE JAGUARS Name: EverBank Field Kapazität: 76.877 Kosten: 121 Mio. Dollar (1985) © Imago
TENNESSEE TITANS Name: Nissan Stadium Kapazität: 69.143 Kosten: 290 Mio. Dollar (1997) © Imago
DENVER BRONCOS Name: Sports Authority Field at Mile High Kapazität: 76.125 Kosten: 400 Mio. Dollar (1990) © Imago
KANSAS CITY CHIEFS Name: Arrowhead Stadium Kapazität: 76.416 Kosten: 43 Mio. Dollar (1968) © Imago
OAKLAND RAIDERS Name: Oakland Alameda County Coliseum Kapazität: 63.026 Kosten: 25,5 Mio. Dollar (1966) © Imago
LOS ANGELES CHARGERS Name: StubHub! Center Kapazität: 27.000 Kosten: 27 Mio. Dollar (1965) © Imago
LOS ANGELES CHARGERS Name: StubHub! Center Kapazität: 27.000 Kosten: 87 Mio. Dollar (2003) © Getty Images
DALLAS COWBOYS Name: AT&T Stadium Kapazität: 80.000 – 108.713 Kosten: 1,3 Mrd. US-Dollar (2005) © Imago
NEW YORK GIANTS / NEW YORK JETS Name: MetLife Stadium Kapazität: 82.500 Kosten: 1,6 Mrd. Dollar (2010) © Imago
PHILADELPHIA EAGLES Name: Lincoln Financial Field Kapazität: 69.176 Kosten: 512 Mio. Dollar (2001) © Imago
WASHINGTON REDSKINS Name: FedExField Kapazität: 79.000 Kosten: 250 Mio. Dollar (1997) © Imago
CHICAGO BEARS Name: Soldier Field Kapazität: 61.500 Kosten: 13 Mio. Dollar (1924) Renovierung: 632 Mio US-Dollar (2002-2003) © Imago
DETROIT LIONS Name: Ford Field Kapazität: 65.000 Kosten: 430 Mio. Dollar (1999) © Imago
GREEN BAY PACKERS Name: Lambeau Field Kapazität: 80.735 Kosten: 960.000 Dollar (1957) © Imago
CAROLINA PANTHERS Name: Bank of America Stadium Kapaziät: 73.504 Kosten: 248 Mio. Dollar (1996) © Imago
NEW ORLEANS SAINTS Name: Mercedes-Benz Superdome Kapazität: 73.208 Kosten: 134 Mio. Dollar (1971) © Getty Images
TAMPA BAY BUCCANEERS Name: Raymond James Stadium Kapazität: 65.857 Kosten: 169 Mio. Dollar (1998) © Imago
ARIZONA CARDINALS Name: University of Phoenix Stadium Kapazität: 63.400 – 78.600 Kosten: 455 Mio. Dollar (2006) © Imago
SAN FRANCISCO 49ers Name: Levi's Stadium Kapazität: 68.500 – 75.000 Kosten: 2 Mrd. Dollar (2014) © Imago
SEATTLE SEAHAWKS Name: CenturyLink Field Kapazität: 67.000 – 72.000 Kosten: 430 Mio. Dollar (2002) © Imago

Mittels Crowdfunding sammelte McNeil bereits über 12.000 Dollar. Über 7.500 Dollar stammen von einem Hersteller von Kopfschmerztabletten, ein treuer Begleiter der Browns-Fans in dieser Saison.

Null Grad am Wochenende?

Passend zum Anlass könnten am Wochenende die Temperaturen in Cleveland auch noch auf null Grad fallen.

Es wäre die rundum perfekte Geschichte.