Draisaitl und Kahun sorgen für deutsches Tor-Doppel
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Nach dem Wechsel zu den Chicago Blackhawks spricht Nationalspieler Dominik Kahun über die Unterschiede zwischen der DEL und der besten Liga der Welt.

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun hat auch Monate nach seinem Wechsel in die NHL noch "Platzprobleme". Der Olympiazweite, der bei den Chicago Blackhawks seine Premierensaison in der besten Liga der Welt bestreitet, sagte der AZ: "Die kleinere Eisfläche macht einen Riesenunterschied. Ich habe immer noch so meine Probleme damit, weil man einfach bei allem weniger Zeit hat."

Man dürfe auch nicht vergessen: "Hier sind die besten Spieler der Welt unterwegs, das macht es nicht leichter. In der DEL konnte ich die Scheibe auch mal halten, mir Spielzüge ausdenken. Aber hier musst du schon wissen, was du mit der Scheibe anfängst, bevor du sie überhaupt am Schläger hast."

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In seinen bisherigen 21 Spielen für die Blackhawks kam der technisch versierte Kahun auf zwei Tore und sieben Vorlagen. Nach der Erfüllung seiner Träume Olympia und NHL wolle er "jetzt immer mehr. Anfangs habe ich mich in der NHL noch über jedes Spiel gefreut, aber jetzt will ich mehr spielen, mehr Tore schießen, mehr Vorlagen geben."  (DATENCENTER: Tabellen der NHL)

Seinem ehemaligen Bundestrainer Marco Sturm, kürzlich als Co-Trainer zu den Los Angeles Kings gewechselt, traut Kahun viel zu. "Bei Olympia und den Weltmeisterschaften konnten wir mit den Großen mithalten, jeder hat alles aus sich rausgeholt. Er hat es einfach drauf und eben alles schon als Spieler selbst erlebt", sagte der Stürmer.

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