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Die Detroit Red Wings wählen Moritz Seider im Draft 2019 an der Sechs. Der Deutsche berichtet von seinen Gedanken. Im August geht es wohl zurück nach Detroit.

Es war die Überraschung des NHL-Drafts.

Moritz Seider wurde bereits an sechster Stelle von den Detroit Red Wings ausgewählt.

Aber nicht nur die Fachpresse rieb sich verwundert die Augen. Auch Seider selbst musste damit erst umgehen. "Ich war total überrascht und überfordert mit der Situation", schilderte Seider den Eishockey News die ersten Augenblicke, nachdem sein Name aufgerufen wurde.

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"Bloß nicht stolpern"

Auch mit etwas Abstand fällt es ihm schwer, diesen Moment in Worte zu fassen: "Man weiß gar nicht, wie man das beschreiben soll."

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Allerdings erinnert er sich noch gut an seine größte Angst in diesem Moment. "Man hofft eigentlich nur, dass einem auf dem Weg zur Bühne kein Fehler passiert, man nicht stolpert, weil man doch schon voller Aufregung ist", erzählte er.

Medienstress und Development Camp

Danach war erst mal Stress angesagt. Nachdem ihm sein neues Trikot übergeben wurde, ging es von einem Interview zum nächsten. Erst nach zwei Stunden war Zeit für eine kurze Feier im Familienkreis.

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Seiders nächster Schritt war das Development Camp der Red Wings, wo nicht nur die Skills mit Schläger und Puck im Fokus standen. "Es ging darum, was zu einem professionellen Eishockey-Spieler gehört. Auch, dass man dem Körper mal eine Ruhe gönnen muss", zeigte sich der Verteidiger begeistert von den Erfahrungen.

Im August wieder nach Detroit

Seider wird nun das Sommertraining in Mannheim absolvieren. Die nächste Einladug nach Detroit wird wohl Ende August folgen.

"Da wird dann wohl noch einmal ein Camp sein, in dem man Tournament-Prospect spielt. Da spielt man Vier gegen Vier gegen andere Organisationen", gab der 18-Jährige einen Ausblick.

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