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Im Halbfinale des DVV-Pokals der Damen stehen sich Potsdam und Schwerin sowie Aachen und Stuttgart gegenüber. SPORT1 zeigt beide Spiele in Konferenzschaltung.

Novum in der Geschichte des deutschen Volleyballs!

Am Mittwoch überträgt SPORT1 zum ersten Mal die beiden Halbfinal-Spiele des DVV-Pokals der Damen in einer Konferenzschaltung (Volleyball: DVV-Pokal mit Potsdam - Schwerin und Aachen - Stuttgart ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und ab 18.25 Uhr im LIVESTREAM).

Dabei treffen die Ladies in Black Aachen auf die Damen von Allianz MTV Stuttgart. Im Ostderby empfängt zudem der SC Potsdam den Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin. 

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Neuer Cheftrainer bei Potsdam

Besonders dürfte die Partie vor allem für die Spielerinnen des SC Potsdam werden. Der bisherige Cheftrainer Davide Carli kann aus persönlichen Gründen nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Deshalb übernimmt ab sofort Guillermo Naranjo Hernandez dessen Nachfolge. 

Der Spanier arbeitete zuletzt bis 2017 als Coach in Stuttgart. Zudem trainierte er die griechische Nationalmannschaft der Frauen. Die Potsdamerinnen stehen aktuell auf Rang vier der Bundesliga-Tabelle, umso schwieriger dürfte das Spiel gegen den Tabellenführer aus Schwerin werden. 

Der SSC Palmberg ist in dieser Saison noch ungeschlagen und das soll auch im Halbfinale des DVV-Pokals so bleiben. 

Titelverteidiger bereits ausgeschieden

In der anderen Partie treffen die auf Rang sechs liegenden Damen aus Aachen auf die drittplatzierten Stuttgarterinnen. Auch in diesem Spiel ist Hochspannung garantiert. 

Kurios: Trotz Heimspiel können die Ladies in Black nicht in ihrem gewohnten Hexenkessel in der Neuköllner Straße antreten. Das Spiel findet in der Steengoed Arena im belgischen Maaseik statt. Dies liegt etwa 50 Kilometer von Aachen entfernt. Die Trainerin der Ladies in Black, Saskia van Hintum, erklärt exklusiv im SPORT1 VOLLEYTALK den Grund für den Hallenwechsel. "Wir dürfen leider ab dem Halbfinale nicht mehr in unserer eigenen Halle in Aachen spielen, weil die Halle zu eingeschränkt ist. Das Licht ist leider nicht so gut, wie es sein sollte. Die Stimmung dort ist Bombe, ist wahnsinnig. Daher ist es schade, dass wir ausweichen müssen. Für die Meisterschaft haben wir eine Ausnahmegenehmigung."

Aber auch in anderer Halle rechnet sie mit einer gewohnt heißen Atmosphäre auf den Rängen. "Die Stimmung ist bei unseren Fans immer da. Ob es ein paar Hundert sind oder 1500, die Fans von uns bleiben dran. Es macht ihnen unglaublich viel Spaß, egal ob das jetzt in unserem Hexenkessel ist oder in Berlin war. Unsere Fans haben uns immer toll unterstützt."

Für das Spiel hofft die Niederländerin auf ein tolles Match, das Werbung für den Volleyball macht. "Wir haben nichts zu verlieren. Für Stuttgart gilt das genauso. Natürlich wollen wir beide ins Finale. Für Stuttgart hat das schon öfters geklappt. Ich hoffe auf ein gutes Spiel. Für den Volleyball an sich ist es gut, dass es live bei SPORT1 übertragen wird. Daher wollen wir uns nochmal ganz Deutschland zeigen."

Noch vor den Halbfinal-Partien ist bei den Frauen bereits klar, dass der Pokalsieger aus dem letzten Jahr seinen Titel nicht verteidigen kann. Beide Finalisten der vorherigen Saison, Titelträger Dresdner SC und der VC Wiesbaden - sind bereits ausgeschieden.

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