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Trotz der gescheiterten Olympia-Qualifikation der deutschen Volleyballerinnen blickt der Bundestrainer optimistisch nach vorn. Jetzt setzt er erstmal andere Prioritäten.

Für Felix Koslowski ging es nach der verpassten Olympia-Qualifikation auf schnellstem Wege Richtung Heimat: "Meine Frau wartet stündlich darauf, dass ich komme. Wir werden jetzt noch eine Besprechung machen und dann geht es direkt nach Hause", sagte der Bundestrainer nach dem 0:3 (17:25, 19:25, 22:25) der deutschen Volleyballerinnen gegen die Türkei, die Geburt seines vierten Kindes steht unmittelbar bevor.

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Koslowski: Türkei hat Spiel kontrolliert

Auch die Spielerinnen reisten bereits aus dem niederländischen Apeldoorn zurück zu ihren Klubs. In ein paar Monaten wird sich Koslowski Gedanken darüber machen, wie es weitergeht, auch mit den erfahreneren Spielerinnen.

"Heute lassen wir die Emotionen erstmal alle ein bisschen runterkommen. Wenn wir ehrlich sind, hatten wir im dritten Satz vielleicht eine kleine Chance, aber ansonsten haben sie das Spiel kontrolliert von vorne bis hinten", sagte der 35-Jährige.

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"Olympia ist das größte Ziel, 2008, 2012, selbst 2016 waren wir nicht so nah dran wie hier in Apeldoorn, und das mit einer Mannschaft, die im Durchschnitt Anfang bis Mitte 20 ist. Das muss uns Mut geben für die Zukunft", so Koslowski, der sich nun mit Tabellenführer Schweriner SC zunächst wieder auf die deutsche Meisterschaft konzentriert.

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