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Dresden - Im direkten Duell in der Volleyball-Bundesliga drehen die Ladies in Black Aachen das Spiel: Sie kämpfen sich zwei Mal zurück und schlagen in Satz fünf eiskalt zu.

Was zunächst nach drückender Dominanz des Dresdner SC aussah, entwickelte sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Tabellendritten Dresdner SC und dem Tabellenvierten Ladies in Black Aachen in der Volleyball-Bundesliga.

Erst der fünfte Satz brachte die Entscheidung.

Der Dresdner SC startete mit viel Power und führte gleich zweistellig. Die Ladies in Black taten sich lange schwer, kamen kaum zu eigenen Punkten. Der Tabellenvierte spielte zu unkonzentriert und vergab leichtfertig Punkte. Erst zum Ende des ersten Satzes spielten die Aachenerinnen mutiger. An den Gegner kamen sie nicht mehr heran. Das Team von Trainer Alex Waibl sicherte sich den ersten Satz mit 25:12.

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Ladies in Black Aachen kämpfen sich zurück

Im zweiten Satz kamen die Ladies in Black besser ins Spiel und übernahmen auch rasch die Führung. Der Dresdner SC kam wieder heran und glich zum 11:11 aus.

Zum Ende des zweiten Satzes wurde der Dresdner SC wieder dominant. Alles deutete daraufhin, dass die Gastgeber den Sack schnell zumachen. Doch Aachen ließ sich nicht abhängen, kämpfte sich auf ein 22:22 zurück, schließlich auf ein 25:25. Das bedeutete Verlängerung in Satz zwei - und der Ausgleich! Die Ladies in Black schnappten sich den zweiten Durchgang mit 29:27. Alles wieder offen.

Im dritten Satz gab die Mannschaft von der Elbe wieder den Takt an und führte schnell mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung. Die Führung gaben sie von da an nicht mehr her und holten den Satz (25:17).

Tiebreak entscheidet das Spiel

Das Blatt wendete sich einmal mehr im vierten Satz. Die Ladies in Black ließen plötzlich die Gastgeberinnen nicht mehr zum Zug kommen. Bei Dresden ging so gut wie gar nichts mehr, was die Ladies in Black zum Anlass nahmen, um den Satz 25:16 für sich zu entscheiden. Also ging die Partie über die volle Distanz.

In Satz fünf lieferten sich beide Mannschaften ein offenes Rennen, die Gäste aus Aachen führten zunächst mit dünnem Vorsprung und zogen dann ab. Die Gäste drehten also die Partie und sicherten sich Satz 5 mit 15:9.

Entsprechend enttäuscht ist Dresdens Mareen von Römer nach dem Spiel bei SPORT1. Sie prangert den Leistungsabfall in Satz zwei und vier an. "Das sind zwei Gesichter unseres Teams. Das darf nicht passieren. Ich bin enttäuscht, dass wir den ersten Satz, dass wir die Spannung nicht halten konnten."

Denise Imoudu von den Ladies in Black sieht das natürlich anders. "Nach dem ersten Satz war es schwer daran zu glauben, wir hatten echt Probleme. Trotzdem hat man immer an die Mannschaft geglaubt, dass wir uns zurückkämpfen können."

Allianz MTV Stuttgart souverän

Weiterhin souveräner Tabellenführer bleibt der MTV Stuttgart, der am 14. Spieltag den 14. Sieg einfuhr. Den bisher sieglosen VCO Berlin, der auf dem letzten Tabellenplatz steht, schlugen die Stuttgarter mit 3:0 (25:10, 25:14, 25:15). Während die Schwaben also die Tabellenspitze beherrschen, rutschte Aachen trotz Sieg auf Rang fünf ab. Denn der SC Potsdam setzte sich gegen Straubing durch und kletterte dadurch auf Platz vier. (SERVICE: Volleyball-Bundesliga im SPORT1-Datencenter)

Auch der Tabellenzweite, der SSC Palmberg Schwerin, ging am 14. Spieltag erfolgreich auf Punktejagd. Gegen Erfurt stand es am Ende 3:1 (25.22, 18:25, 25:18, 25:12).

Der 14. Spieltag im Überblick:

Mittwoch, 30. Januar
VfB 91 Suhl - USC Münster
SC Potsdam - NawaRo Straubing 3:0 (25:21, 25:14, 25:15)
Schweriner SC - Schwarz-Weiß Erfurt 3:1 (25:22, 18:25, 25:18, 25:12)
Allianz MTV Stuttgart - VCO Berlin 3:0 (25:10, 25:14, 25:15)
Dresdner SC - Ladies in Black Aachen 2:3 (25:12, 27:29, 25:17, 17:25, 9:15)

Mittwoch, 6. Februar
1. VC Wiesbaden - Rote Raben Vilsbiburg

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