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Meister Schwerin trifft zum Auftakt des Volleyball-Jahres auf den VC Wiesbaden (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1). Eine kuriose Statistik soll durchbrochen werden.

Die kurze Winterpause ist vorbei, die Volleyball-Bundesliga der Frauen biegt in die heiße Phase ein.

Zum Hinrundenabschluss trifft der 1. VC Wiesbaden auf Meister SSC Palmberg Schwerin (Volleyball-Bundesliga der Frauen: VC Wiesbaden - SSC Palmberg Schwerin am Mittwoch ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM). Dirk Berscheidt kommentiert. Als Experte ist Bernd Werscheck im Einsatz, Werscheck war Trainer in Düren und wurde dort zweimal Vizemeister.

Während die Gäste ihre Topform aus dem Meister-Jahr in die neue Saison mitgenommen haben und die Tabelle schon wieder anführen, läuft es bei Wiesbaden eher schlecht. Der letztjährige Viertelfinalist und Pokalfinalist hat erst drei Siege eingefahren und würde als Neunter Stand jetzt die Playoffs verpassen.

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Drewniok wechselt die Seiten

Ein Grund für das durchwachsene Abschneiden ist der Abgang von Nationalspielerin Kimberley Drewniok. Die 21-Jährige ging im letzten Sommer ausgerechnet zum aktuellen Gegner, Meister Schwerin. (Service: Die Tabelle der Frauen-Bundesliga)

Drewniok rechnet mit einem schwierigen Spiel: "Ich kenne das selbst, gegen Schwerin kann man immer locker aufspielen, man hat nichts zu verlieren. Genauso wird es Wiesbaden auch machen. Sie werden mutig in das Spiel gehen, also liegt es an uns, dass wir konstant bleiben und dagegenhalten", sagte die Diagonalangreiferin im SPORT1-Interview.

Schwerins Chefcoach Felix Koslowski warnt ebenfalls vor Wiesbaden. Man habe sich in den letzten Jahren immer schwergetan. "Gerade auswärts haben wir immer verloren, außer in den Playoffs. Man könnte jetzt sagen, das Gute ist, dass wir dann immer Meister geworden sind, aber ich weiß nicht, ob man sich auf ein solches Omen verlassen sollte. Ich hoffe natürlich, dass die Serie reißt und wir nun auch in der Liga wieder in Wiesbaden gewinnen", sagte Koslowski auf der Vereins-Homepage. (Service: Der Spielplan der Frauen-Bundesliga)

Der Meister aus Schwerin muss zudem einen bitteren Ausfall hinnehmen: Beta Dumancic ist mit der kroatischen Nationalmannschaft im Einsatz und wird daher nicht zur Verfügung stehen.

Koslowski: "Sind nicht unsterblich"

Ausgerechnet im letzten Spiel vor der Winterpause musste der Meister seine erste Saison-Niederlage hinnehmen und unterlag Verfolger Allianz MTV Stuttgart mit 1:3.

Koslowski glaubt auch deshalb an ein enges Titelrennen: "Man muss sich einfach klar sein, dass es mit uns, Dresden und Stuttgart drei Mannschaften gibt, die sicher am Ende den Titel unter sich ausmachen werden, und jeder von uns kann gewinnen." Man habe vor Augen geführt bekommen, "dass wir eben nicht unsterblich bzw. unschlagbar sind."

Volleyball auf SPORT1

Die Volleyball Bundesliga der Frauen und der Männer hat weiterhin auf SPORT1 ihr Zuhause - mit deutlich mehr TV-Livespielen als zuvor. In den Spielzeiten 2018/2019 bis einschließlich 2020/2021 wird SPORT1 Deutschlands höchster Volleyball-Liga eine große Bühne geben und regelmäßig Spiele der Hauptrunde und Playoffs live im Free-TV übertragen.

Dazu hat die führende 360-Grad-Sportplattform im deutschsprachigen Raum eine Lizenzvereinbarung mit der 1. Volleyball Bundesliga (VBL) über die kommenden drei Jahre exklusiv für Deutschland, Österreich und die Schweiz geschlossen. Die Kooperation beinhaltet pro Saison insgesamt mindestens 33 Hauptrunden- und Playoff-Partien der Volleyball Bundesliga der Frauen, Sendetermin wird in der Regel der Mittwochabend sein.

Bei den Männern werden pro Saison mindestens zwölf Partien der Hauptrunde und Playoffs abgebildet, der Sendetermin wird in der Regel Donnerstagabend sein. Zum Rechtepaket gehören zudem die Halbfinalspiele im DVV-Pokal bei den Frauen und Männern, der Supercup vor Saisonstart und die Verwertung von Highlight-Clips auf SPORT1.de und den mobilen Plattformen von SPORT1.

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