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München - Louisa Lippmann sorgt mit ihrer Rückkehr nach Schwerin für Furore. Im Gespräch mit SPORT1 begründet sie ihre Entscheidung und nennt ihre Ziele mit dem SSC.

Es war DIE große Sensation in der Volleyball-Bundesliga der Frauen: Louisa Lippmann kehrt zum SSC Palmberg Schwerin zurück.

Nach nur einem halben Jahr im Reich der Mitte, wo sie für Shanghai Bright Ubest auflief, folgt die Rückkehr nach Deutschland - und die Vorfreude der 25-Jährigen ist groß. "Ich freue mich total, wieder hier zu sein", erklärte Lippmann im Gespräch mit SPORT1. Sie verspüre einen Mix aus Aufregung und Freude, so die Diagonalangreiferin.

Ihre Entscheidung kam überraschend, auch wenn ihr Vertrag in China im Januar auslief. "Es gab auch Gespräche mit anderen Vereinen aus dem Ausland", so Lippmann. Am Ende habe sie sich für Schwerin entschieden, da das große Ganze gepasst habe.

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"Sportlich ist es ein Klub, der extrem professionell ist und nicht nur national, sondern auch international einen großen Namen hat und immer um Titel mitspielt, dabei aber nie aus den Augen verliert, dass es auch um die Entwicklung jeder einzelnen Spielerin geht", lobte die Nationalspielerin.

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Lippmann trifft auf Bundestrainer Koslowski

Aber auch der private Aspekt habe ihre Wahl beeinflusst. "Nach drei Monaten auf einem ganz anderen Kontinent mit viel Zeitverschiebung freue ich mich, mehr Nähe zu meiner Familie haben zu dürfen. Diese Chance kriegt man auch nicht immer geboten." Daher sei es das ganze Konstrukt gewesen, was sie überzeugt habe, machte Lippmann deutlich.

Die gebürtige Herforderin trug bereits von 2016 bis 2018 das Trikot des SSC und feierte in Schwerin zwei Meistertitel. Daher kennt die dreimalige Volleyballerin des Jahres die Bedingungen beim Tabellenführer, ebenso kennt die Mannschaft Lippmann.

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Aber damit nicht genug: Mit Felix Koslowski steht Lippmann auch auf der Trainerposition ein bekanntes Gesicht zur Seite. "Ich kenne Felix schon von der Nationalmannschaft, habe sehr viel Vertrauen in ihn und freue mich, wenn ich mich weiterentwickeln und wir trotzdem auf Titeljagd gehen können", so die Volleyballerin.

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Lippmann und Drewniok auf Diagonalposition

Auf der Diagonalposition sorgt Lippmann bei Schwerin für Absicherung. Bislang war es die einzige Position, die nicht doppelt abgedeckt war. Da Lippmann Rechtshänderin ist, hoffen die Verantwortlichen bei Schwerin darauf, dass sie mit Kimberly Drewniok als Linkshänderin harmoniert. 

"Kim und ich ergänzen uns auf der Diagonalposition gut. Wir sind zwei komplett unterschiedliche Angriffstypen", erklärte sie. Am Ende sei es entscheidend, dass man im Kader so breit aufgestellt sei. "Wir sind auf jeder Position top besetzt, was uns für den Gegner unberechenbarer macht."

Lippmanns Ziel beim SSC ist klar: Titel sollen her. Zu ihren Zukunftsplänen nach der Saison könne sie jedoch noch nichts sagen. "Erst einmal möchte ich mich auf die nächsten Schritte hier konzentrieren. Alles andere kommt zu seiner Zeit."

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