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Die Volleyball-Bundesliga sucht mit Blick auf die neue Saison weiter nach einem Titelsponsor. Den Ausfall dreier Klubs sollen Sparmaßnahmen auffangen.

Die Volleyball-Bundesliga (VBL) muss in der Coronakrise sparen und sucht auch deswegen weiterhin dringend nach einem Titelsponsor.

"Wir haben ihn noch nicht, das ist richtig. Da gibt es nichts zu beschönigen", sagte VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung im SPONSORs-Interview.

Wegen des finanziell bedingten Rückzugs dreier Klubs fehlt der VBL für die kommende Spielzeit eine sechsstellige Summe im Haushalt für das Geschäftsjahr 2020/21. "Wir werden diese Summe durch interne Maßnahmen kompensieren, ohne die verbleibenden Klubs zusätzlich zu belasten", erklärte Jung.

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Der VBL-Vorstand legte ein Paket mit 29 Punkten vor, dessen vorrangiges Ziel es ist, die "Vereine von finanziellen und organisatorischen Anforderungen zu entlasten".

Das Paket soll ein Volumen von knapp 200.000 Euro an Zahlungsreduktionen für die Vereine sowie weiteren rund 100.000 Euro Direkteinsparungen im Haushalt der VBL GmbH haben. Das gab die Liga am Montag bekannt.

Um Liquiditätsengpässen vorzubeugen, werde die VBL ihren Klubs zudem ermöglichen, die Lizenzgebühren in Raten zu zahlen.

"Unsere Vereine sollen ihre Energie in die Wiederaufnahme des Spielbetriebs stecken und sich auf das Krisenmanagement fokussieren können", sagte VBL-Präsident Michael Evers. Das Maßnahmenpaket soll von den Vereinen in dieser Woche verabschiedet werden.

"Der Erhalt und die wirtschaftliche Stabilisierung aller Standorte hat oberste Priorität", so Jung. "Damit wir das erreichen können, wird allen Vereinen bei Problemen angeboten, zusammen mit der Liga standortspezifische Einzelfalllösungen zu entwickeln."

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