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Georg Grozer (Nr. 9) fällt gegen die Slowakei aus © Getty Images
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Nach dem ersten Sieg hat Deutschland wieder gute Chancen auf das Achtelfinale der Volleyball-EM. Verletzungssorgen plagen das Team vor dem Duell mit der Slowakei.

Nach dem Pflichtsieg gegen Österreich haben die deutschen Volleyballer wieder Kurs auf das Achtelfinale genommen. Dabei hatte Bundestrainer Andrea Giani gegen den Außenseiter seine Mannschaft umbauen müssen.

Kapitän Lukas Kampa blieb mit Magenproblemen gleich im Hotel, Georg Grozer kam mit verbundener Wade nicht zum Einsatz, im Angriff mussten andere punkten. Zudem verletzte sich auch noch Anton Brehme im zweiten Satz am Knöchel und fiel aus.

Volleyball-EM: Deutschland - Slowakei, ab 17.25 Uhr auf SPORT1+ und im Liveticker

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Der Mittelblocker wird am Mittwoch im richtungsweisenden Spiel gegen die Slowakei auch nicht einsatzbereit sein. Zumindest sagte das Giani der dpa.

"Bei mir schauen die Ärzte und ich von Tag zu Tag", sagte der Star-Angreifer der deutschen Volleyballer. Zumindest Kapitän Kampa erschien am EM-Ruhetag am Dienstag wieder zum Balltraining in der Halle.

Derzeit liegt die deutsche Mannschaft nach nur einem Sieg aus drei Spielen in der Gruppe B auf dem vierten Rang. (DATENCENTER: Die Tabelle)

Deutschland droht Polen mit Coach Heynen

Zum Einzug ins Achtelfinale würde das reichen, allerdings bekäme es die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) dann aller Voraussicht nach mit Weltmeister Polen zu tun. 

Um den von dem früheren Bundestrainer Vital Heynen betreuten Titelkandidaten aus dem Weg zu gehen, sollten die Deutschen die Slowaken in der Tabelle hinter sich lassen.

"Die Ausfälle sind natürlich super ärgerlich. Gerade Georg und Lukas sind unsere erfahrensten Spieler, die wichtigste Achse bei uns im Team", sagte der Berliner Ruben Schott dem SID.

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Schott: "Können Ausfälle kompensieren"

Einen Grund, das gesteckte Ziel eines Podiumsplatzes nach unten zu korrigieren, sieht Schott dennoch nicht. "Wir sind als Team so gut eingespielt, dass Ausfälle zu kompensieren sind", sagte er selbstbewusst.

Das Erfolgsrezept der Deutschen soll nun lauten, zu alter Stärke zurückzufinden. "Der Aufschlag ist der Motor in unserem Spiel. Jeder Spieler weiß ja, dass er gute Aufschläge hat. Das ist eigentlich nur Kopfsache, das ist keine Magie", sagte Schott. Er selbst hat es schon vorgemacht.

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