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Die deutschen Volleyballer verlieren ihr letztes EM-Gruppenspiel gegen Spanien. Für das Achtelfinale war das DVV-Team bereits vor der Partie qualifiziert.

Mit einem Dämpfer in die K.o.-Runde: Die bereits für das Achtelfinale qualifizierten deutschen Volleyballer haben bei der EM zum Abschluss der Gruppenphase im fünften Spiel die dritte Niederlage kassiert.

Das Team von Bundestrainer Andrea Giani unterlag Spanien nach einer enttäuschenden Vorstellung in Antwerpen mit 1:3 (22:25, 20:25, 25:18, 19:25).

"Es ist erschreckend, wie weit man doch wieder einen Schritt zurück machen kann. Das ist schwer in Worte zu fassen, wie wir einfach nicht an unser Level herankommen und anscheinend doch nicht in der Lage waren, wieder einen Schritt vorwärts zu machen", sagte Außenangreifer Christian Fromm: "Das müssen wir so schnell wie möglich verdauen."

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Vize-Europameister Deutschland geht Mitfavorit Polen aus dem Weg und trifft im ersten K.o.-Duell entweder auf die Niederlande oder die Ukraine. Der vom früheren Bundestrainer Vital Heynen betreute Weltmeister aus Polen hat Platz eins der Gruppe D bereits sicher. (DATENCENTER: Die Tabelle)

Dritte EM-Niederlage: Volleyballer mit Dämpfer ins Achtelfinale

Gewinnen die Polen gegen die Ukraine (20.00 Uhr im LIVETICKER), trifft das deutsche Team auf die Niederlande, verliert Polen ist die Ukraine der nächste Gegner.

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Gegen die Spanier, welche die Slowakei von Platz vier verdrängten und in die Runde der letzten 16 einzogen, konnte Giani wieder auf Diagonalangreifer Georg Grozer zurückgreifen, der aufgrund seiner Wadenverletzung in den vorangegangenen zwei Spielen noch geschont worden war.

Auch Mittelblocker Anton Brehme, der sich beim 3:0 gegen Österreich einen Bluterguss im Sprunggelenk zugezogen hatte und auch gegen die Slowakei am Mittwoch durch Markus Böhme ersetzt worden war, stand in der Startaufstellung.

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Konzentriert startete das DVV-Team zunächst auch in die Begegnung und ging nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit 7:5 in Führung. Nach einer Schwächephase geriet die deutsche Auswahl mit 14:20 in Rückstand und konnte den Satzverlust vor allem aufgrund des zu harmlosen Angriffsspiels nicht verhindern.

Im Achtelfinale muss sich das DVV-Team strecken

Im zweiten Satz rotierte Giani durch, das deutsche Spiel wurde dadurch nicht besser. Einzig im dritten Durchgang ließ Gianis Team seine Qualitäten aufblitzen, ehe es im folgenden Satz wieder den Spielfluss verlor.

Um die selbst gesteckte Zielvorgabe, erneut um die Medaillen mitspielen zu können, zu erreichen, muss sich die DVV-Auswahl direkt im ersten K.o.-Match strecken und vor allem konstanter agieren.

Durch die klare Niederlage gegen Mitfavorit Serbien zum Auftakt und das knappe 2:3 gegen Co-Gastgeber Belgien hatte das Team eine bessere Ausgangsposition für die K.o.-Runde bereits vor dem 3:0-Sieg gegen die Slowakei verspielt.

 

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