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Jana Romanowa (2.v.l.) und Olga Wiluchina (r.) müssen ihre Medaille wegen Dopings zurückgeben
Jana Romanowa (2.v.l.) und Olga Wiluchina (r.) müssen ihre Medaille wegen Dopings zurückgeben © Getty Images
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Die vom IOC gesperrten russischen Wintersportler wollen ihre bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewonnenen Medaillen vorerst nicht zurückgeben.

Die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gesperrten russischen Wintersportler geben ihre bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewonnenen Medaillen vorerst nicht zurück. Ein solcher Schritt sei vor der Verhandlung der Einsprüche nicht denkbar, teilte das russische Sportministerium am Mittwoch mit.

"Der Bobverband und der Skilanglaufverband sind bereit, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen", heißt es in der von der Nachrichtenagentur Interfax zitierten Mitteilung. Die Athleten hätten daher "keine Absicht, ihre Medaillen zurückzugeben." Die gesperrte Biathletin Jana Romanowa hatte am Dienstag erklärt, ihre Silbermedaille von Sotschi "eher in die Tonne zu werfen, als sie dem IOC zu geben."

Zehn Sportler müssen Medaillen zurückgeben

Nach jetzigem Stand müssen zehn Medaillengewinner von Sotschi ihr Edelmetall zurückgeben: Die Skilangläufer Alexander Legkow (Gold über 50 km) und Maxim Wylegschanin (Silber über 50 km), die Biathletinnen Romanowa (Silber mit der Staffel) und Olga Wiluchina (Silber im Sprint und mit der Staffel), die Bobpiloten Alexander Subkow (Olympiasieger im Zweier und Vierer), Alexei Negodailo und Dimitri Trunenkow (beide Olympiasieger im Vierer), Eisschnellläuferin Olga Fatkulina (Silber über 500 m) sowie die Skeletonis Alexander Tretjakow (Gold) und Jelena Nikitina (Bronze).

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