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Axel Jungk gewinnt bei der Skeleton-Europameisterschaft die Silbermedaille
Axel Jungk gewinnt bei der Skeleton-Europameisterschaft die Bronzemedaille © Getty Images
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Axel Jungk holt bei der Europameisterschaft die Bronzemedaille. Nur ein Lette und ein Russe sind schneller als er. Bei den Frauen gibt es Silber für Deutschland.

Skeleton-Vizeweltmeister Axel Jungk hat erstmals EM-Bronze gewonnen. Der 26-Jährige wurde am Freitag im österreichischen Igls Dritter der EM-Wertung hinter Dominator Martins Dukurs aus Lettland und dem Russen Nikita Tregubow.

Dukurs krönte sich damit schon zum neunten Mal in Folge zum besten Skeleton-Piloten des Kontinents. Christopher Grotheer (Oberhof) und Alexander Gassner (Winterberg) belegten die EM-Plätze vier und sechs.

Die Skeleton-Europameisterschaften werden im Rahmen eines Weltcup-Rennens ausgetragen, in dem dann alle nicht europäischen Starter aus dem Ergebnis genommen werden. In der Weltcup-Wertung reichte es für Jungk zu Rang vier, da sich Yun Sungbin den zweiten Rang hinter Dukurs sicherte.

Der Südkoreaner, der zuvor drei Weltcups in Folge gewonnen hatte, führt den Gesamtweltcup an. Bei den Winterspielen in seiner Heimat im Februar läuft alles auf ein enges Duell mit Dukurs hinaus.

Silber für Lölling

Weltmeisterin Jacqueline Lölling hat den erneuten Gewinn der Europameisterschaft verpasst. Die 22-Jährige holte am Freitag im österreichischen Igls Silber in der EM-Wertung hinter der umstrittenen Jelena Nikitina.

Der Rückstand auf die für Olympia gesperrte Russin betrug fast sieben Zehntelsekunden. Janine Flock (Österreich) wurde Dritte.

"Es ist ein bisschen ärgerlich, dass ich von Platz zwei auf vier zurückgefallen bin. Aber mein Ziel waren ein Top-Sechs-Ergebnis, das habe ich geschafft", sage Lölling im Anschluss.

In der Weltcup-Wertung blieb Lölling nur der vierte Platz, die Kanadierinnen Elisabeth Vathje und Mirela Rahneva holten hinter Nikitina die Ränge zwei und drei.

Vizeweltmeisterin Tina Hermann wurde nur EM-Achte und Elfte des Weltcup-Rennens. Anna Fernstädt enttäuschte als Elfte der EM und 14. im Weltcup. 

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