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Felix Loch kritisiert IOC für Olympia-Vergabe und spricht über Zukunft
Felix Loch kritisiert das IOC © Getty Images
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Der zwölfmalige Rodel-Weltmeister Felix Loch hat scharfe Kritik am IOC wegen der Vergabe der Winterspiele 2018 nach Pyeongchang und für 2022 nach Peking geübt.

Dort hätten "die finanziellen Interessen seitens des IOC im Vordergrund" gestanden, "die für den Sport wichtigeren Faktoren wurden aber nicht berücksichtigt. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein haben bei den Entscheidungen des IOC keine Rolle gespielt. Da entscheidet das Geld, nicht der Verstand", sagte der 29-jährige Berchtesgadener bei t-online.de.

Loch selbst will noch zwei weitere Anläufe auf sein drittes olympisches Einzelgold vorstellen, nachdem er in Pyeongchang nur auf Platz fünf landete. "Wenn der Körper mitspielt, werde ich auf jeden Fall bis Peking 2022 weitermachen, danach werde ich sehen, wie es weitergeht."

Loch spricht sich für Olympia in Calgary aus

Das hänge auch mit dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2026 zusammen. "Wenn die Spiele an einen traditionellen Wintersportort vergeben werden, will ich meine Karriere bis dahin fortsetzen", fügte Loch an. Sein Favorit? "Ich würde wahnsinnig gerne in Calgary fahren. Das hätte einen großen Reiz für mich", so Loch, der in Kanada 36 Jahre alt wäre.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) legt sich seit Mittwoch (3. Oktober) in Buenos Aires auf die Kandidaten für die Winterspiele in acht Jahren fest. Bis zuletzt gehörten Calgary, Stockholm (Schweden), Erzurum (Türkei) und Mailand mit Cortina d'Ampezzo (Italien) zum Kreis der Anwärter.

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