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Francesco Friedrich dominiert bei der WM im Zweiterbob
Francesco Friedrich dominiert bei der WM im Zweiterbob © Getty Images
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Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich feiert im Zweierbob den sechsten Sieg im sechsten Rennen. In St. Moritz komplettiert Johannes Lochner den deutschen Doppelsieg.

Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich steuert im Zweierbob auf eine perfekte Saison zu.

Der Weltmeister fuhr im kleinen Schlitten am Samstag beim Weltcup in St. Moritz im sechsten Rennen seinen sechsten Sieg ein. Auf der einzigen Natureisbahn im Weltcup-Kalender lag Friedrich am Ende 0,4 Sekunden vor Vierer-Weltmeister Johannes Lochner (Stuttgart). Der Sieger von 2017 machte mit Christian Rasp den zweiten deutschen Zweier-Doppelerfolg des Winters perfekt.

Friedrich, der seit mehr als einem Jahr im Zweier ungeschlagen ist, feierte seinen ersten Sieg in St. Moritz seit seinem WM-Titel 2013. Die Letten Oskars Kibermanis und Matiss Miknis belegten den dritten Platz (+ 0,51). Der weiterhin angeschlagene Nico Walther (Oberbärenburg) und Marko Hübenbecker landeten auf Platz 14 (+ 1,81). Co-Olympiasieger Justin Kripps (Kanada) war auf der im jeden Jahr neu errichteten Bahn im luxuriösen Schweizer Ferienort nicht am Start. 

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Friedrich will historischen Erfolg

Vor den beiden ausstehenden Übersee-Weltcups in Lake Placid (15. bis 17. Februar) und Calgary (22. bis 24. Februar) sowie der WM in Whistler (1. bis 10. März 2019) geht damit wettbewerbsübergreifend weiterhin jeder Sieg in der nacholympischen Saison an die Piloten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD). 

Friedrich ist Olympiasieger im Zweier und Vierer, der Sachse hält zudem die Weltmeistertitel in beiden Schlitten und ist Europameister im Zweier. Bei der WM in fünf Wochen will er zum Abschluss der Saison seinen historischen fünften Zweier-Titel in Serie einfahren. 

Jamanka landet auf Platz drei

Bei den Frauen blieben die bisher alles dominierenden deutschen Bobs ohne Sieg. Die Olympia-Vierte Stephanie Schneider mit Anschieberin Lisa Sophie Gericke wurde als beste Deutsche Zweite (+ 0,6 Sekunden). Zuvor waren wettbewerbsübergreifend alle Siege der nacholympischen Saison an die deutschen Schlitten gegangen.

Olympiasiegerin Mariama Jamanka landete mit Nachwuchs-Anschieberin Franziska Bertels auf Platz drei (+ 0,76), Anna Köhler (Winterberg) belegte mit Lena Zelichowski den guten vierten Rang (+ 1,01). Der erste Platz auf der einzigen Natureisbahn im Weltcup-Kalender ging fünf Wochen vor der WM in Whistler (1. bis 8. März) an die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor.

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