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Bob-WM: Francesco Friedrich (r.) wurde Weltmeister
Bob-WM: Francesco Friedrich (r.) wurde Weltmeister © Getty Images
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Für die deutschen Bob-Piloten läuft die Saison weiterhin wie im Traum. Beim Weltcup im österreichischen Igls ist Francesco Friedrich nicht zu schlagen.

Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich hat auch das Viererbob-Rennen im österreichischen Igls gewonnen und damit für das nächste perfekte Weltcup-Wochenende der deutschen Schlitten gesorgt. Der 28-Jährige setzte sich am Sonntag vor dem Letten Oskars Kibermanis sowie Welt- und Europameister Johannes Lochner durch.

Die Zweier-Rennen hatten am Samstag bereits Friedrich und Stephanie Schneider für sich entschieden.

Damit geht wettbewerbsübergreifend weiterhin jeder Sieg in der nacholympischen Saison an die Bobs des deutschen Verbandes BSD. Der Olympiazweite Nico Walther ging am Sonntag erneut angeschlagen ins Rennen, konnte seine Anschieber am Start nicht unterstützen und landete dennoch auf einem ordentlichen siebten Rang. In den Gesamtwertungen baute Friedrich mit seinen Siegen im großen und kleinen Schlitten seine jeweilige Führung weiter aus.

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Friedrich zeigte in Igls erneut, dass er seine über Jahre bekannte Dominanz im Zweier mittlerweile auch im Vierer erreichen kann. Im ersten Lauf wurde er am Start lediglich von Kibermanis unterboten, in der Bahn ließ er dem Letten aber keine Chance und lag bereits zur Halbzeit knapp anderthalb Zehntel in Führung. Im entscheidenden Durchgang stellte der Sachse Kibermanis' Startbestzeit ein und baute seine Führung in der Eisrinne noch auf knapp zwei Zehntel aus.

Konkurrent Lochner: "Schwierig, ihn zu schlagen"

"Francesco bringt seine Olympia-Leistungen auch in dieser Saison", sagte Lochner in der ARD: "Er startet schnell, er hat das richtige Material, er fährt gut. Es ist echt schwierig, ihn zu schlagen."

Im Zweier hatten Friedrich und Lochner am Samstag einen Doppelsieg eingefahren, das Gleiche gelang auch den Frauen: Schneider setzte sich vor Olympiasiegerin Mariama Jamanka durch, in der Gesamtwertung hat weiter Jamanka die Nase vorn.

Der Höhepunkt des Winters steigt Ende Februar und Anfang März mit der WM im kanadischen Whistler.

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