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Felix Loch hat den Gesamtweltcupsieg verpasst
Felix Loch hat den Gesamtweltcupsieg verpasst © Getty Images
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Die Rodler Felix Loch und Johannes Ludwig verpassen bei Einsitzer-Rennen und Sprint in Sotschi ganz klar das Podest und damit einen möglichen Gesamtweltcupsieg.

Die deutschen Rennrodler Felix Loch und Johannes Ludwig haben beim Weltcup-Finale in Sotschi den Sieg im Gesamtklassement klar verpasst.

Weltmeister Loch und der bisherige Weltcupführende Ludwig fuhren im Einsitzer-Rennen sowie dem Sprint am Podest vorbei und mussten die Kristallkugel dem russischen Europameister Semen Pawlitschenko überlassen.

Loch landete nach Schwindelanfällen im klassischen Rennen auf Platz acht, Ludwig wurde nur Zwölfter. Im abschließenden nicht-olympischen Sprint war Pawlitschenko wie auch im Einsitzer-Rennen auf seiner Heimbahn nicht zu schlagen.

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Loch kam im Gesamtklassement nach Platz vier im letzten Saisonrennen auf 685 Punkte und lag damit vor dem Sprint-Zehnten Ludwig (666). Neben Pawlitschenko (788) setzte sich auch dessen Landsmann Roman Repilow (718) in der Endabrechnung vor die beiden stärksten Deutschen.

Abschied von Hüfner

Max Langenhan kam nach Platz zehn im olympischen Wettbewerb im Sprint auf Platz 13. Chris Eißler fuhr zum Abschluss in die Top 10 (13./8.), Sebastian Bley war mit seinem 19. Platz nicht für den Sprint qualifiziert.

Am Samstag hatte Natalie Geisenberger als erste Rodlerin der Welt ihren siebten Gesamtweltcupsieg in Folge gefeiert. Beim Abschied ihrer Dauerrivalin Tatjana Hüfner gelang der Olympiasiegerin in der russischen Olympiabahn von 2014 ihr sechster Saisonsieg.

Hüfner belegte in ihrem letzten klassischen Weltcup-Rennen den siebten Platz. Besser schnitten Dajana Eitberger als Dritte und Vize-Weltmeisterin Julia Taubitz als Fünfte ab.

Wendl und Arlt haben enttäuscht

Für Toni Eggert/Sascha Benecken war der insgesamt vierte Triumph im Gesamtklassement reine Formsache.

Während die Dauerrivalen Tobias Wendl/Tobias Arlt auf dem enttäuschenden siebten Rang landeten, belegten die Weltmeister hinter den russischen Siegern Alexander Denisew/Wladislaw Antonow Platz zwei. Robin Geueke/David Gamm wurden Zwölfte.

In den Sprint-Wettbewerben verpassten sowohl Geisenberger als auch Eggert/Benecken als jeweils Dritte einen Sieg zum Saison-Abschluss. Die deutsche Teamstaffel musste sich lediglich den starken Russen geschlagen geben, entschied aber die Gesamtwertung für sich.

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