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Kaillie Humphries wartet auf den Ausgang ihrer Klage gegen den kanadischen Verband
Kaillie Humphries wartet auf den Ausgang ihrer Klage gegen den kanadischen Verband © Getty Images
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Die Zweierbob-Olympiasiegerin Kaillie Humphries wartet auf den Ausgang ihrer Klage. Und will nicht mehr für Kanada an den Start gehen.

Die zweimalige kanadische Zweierbob-Olympiasiegerin Kaillie Humphries strebt einen Wechsel zum Bob- und Skeletonverband der USA an.

In einem Interview mit dem Rundfunksender CBC sagte die 34-Jährige, dass die kanadische Verbandsführung informiert sei, die Freigabe aber seit einiger Zeit blockiere.

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Auslöser für Humphries' Wechselwunsch ist eine nach 13 Monaten noch nicht abschließend bewertete Belästigungsklage, die sie im August vergangenen Jahres beim kanadischen Verband eingereicht hatte. Der Verband bestätigte, dass die Untersuchung des Falls noch andauere.

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"Es ist über ein Jahr her, und sie haben ihre internen Untersuchungen noch nicht abgeschlossen", klagte Humphries. Sie habe seitdem "alles getan, aber nicht, um in ein Arbeitsklima zurückzukehren, von dem ich glaube, dass es nicht sicher ist."

In den USA wird Humphries mit offenen Armen empfangen. Der Verband lud die zweimalige Weltmeisterin für kommende Woche zu einem Trainingslager nach Lake Placid ein. Am Samstag heiratet Humphries den ehemaligen amerikanischen Bobpiloten Travis Armbruster.

Aufgrund ihrer nicht näher konkretisierten Vorwürfe hatte Humphries in der vergangenen Saison pausiert. Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi hatte Humphries Gold im Zweierbob gewonnen. Zudem holte sie im vergangenen Jahr bei den Winterspielen in Pyeongchang Bronze.

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