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Weltcup-Auftakt in den Freestyle-Disziplinen
Weltcup-Auftakt in den Freestyle-Disziplinen © AFP/SID/PASCAL GEORGE
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Die deutschen Snowboarder haben beim Weltcup-Auftakt in den Freestyle-Disziplinen erneut für Furore gesorgt.

Die deutschen Snowboarder haben beim Weltcup-Auftakt in den Freestyle-Disziplinen erneut für Furore gesorgt. Nach dem sensationellen zweiten Platz von Leon Vockensperger in der Disziplin Slopestyle gelang Leilani Ettel in Laax/Schweiz in der Halfpipe mit Rang fünf das beste deutsche Ergebnis seit 18 Jahren. Andre Höflich sprang als Vierter zum zweiten Mal in seiner Karriere nur knapp am Podest vorbei.

Die Platzierung von Ettel (Pullach) war die beste einer deutschen Snowboarderin in der Halfpipe seit dem vierten Rang von Silvia Mittermüller im Dezember 2002 im kanadischen Whistler. Mittermüller hatte zehn Tage zuvor als Dritte im schwedischen Tandalen auch die bisher letzte deutsche Podiumsplatzierung erreicht. Beim Sieg von Olympiasiegerin Chloe Kim (USA) war Ettel davon allerdings 27 Punkte entfernt. 

Höflich (Kempten) hatte bereits in der vergangenen Saison mit vier Platzierungen unter den ersten sechs für Aufsehen gesorgt und die besten deutschen Resultate seit zehn Jahren erzielt. In Laax, wo der japanische WM-Zweite Yuto Totsuka vor dem dreimaligen Weltmeister und Olympiadritten Scotty James (Australien) gewann, wurde er zum zweiten Mal in seiner Karriere Vierter. Zum Podest fehlten nur fünf Punkte.

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Für eine Sensation aus deutscher Sicht hatte beim prestigeträchtigsten Snowboard-Event in Europa bereits am Freitag Leon Vockensperger gesorgt. Der zweite Rang des 21 Jahre alten Rosenheimers war für die deutschen Männer die erste Podestplatzierung im Slopestyle und die erste in einer Freestyle-Disziplin seit dem zweiten Rang von Christophe Schmidt in der Halfpipe vor zehn Jahren.

Vockensperger hatte zuvor einen neunten Rang als bestes Ergebnis vorzuweisen. Nun wurde er im Finale nach zwei starken Läufen nur vom Schweden Niklas Mattson besiegt. Beim Slopestyle fahren die Snowboarder durch einen Parcours mit Schanzen, Geländern und weiteren Hindernissen. Eine Jury bewertet dabei den Schwierigkeitsgrad der Tricks und Sprünge.

Paul Berg verpasste im ersten Rennen der Snowboardcrosser die Podiumsplätze knapp. Der 29-Jährige vom SC Konstanz scheiterte als Dritter seines Halbfinales am Einzug in den Endlauf. Im kleinen Finale belegte Berg den dritten Rang und wurde damit am Ende guter Siebter.

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