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Die fünfmalige deutsche Meisterin Nicole Schott
Die fünfmalige deutsche Meisterin Nicole Schott © AFP/SID/JONATHAN NACKSTRAND
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Nicole Schott hat mit einem schwachem Kurzprogramm die erste Chance auf ein Olympiaticket bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften fast schon vergeben

Fehlstart für Nicole Schott: Die fünfmalige deutsche Meisterin hat mit einem verpatzten Kurzprogramm die erste Chance auf ein deutsches Olympiaticket bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm fast schon vergeben.

Die 24-Jährige aus Oberstdorf geht nur als 20. in die Kürentscheidung am Freitag (18.00 Uhr). Dem Schützling von Trainer Michael Huth missriet die Kombination aus dreifachem Toeloop und dreifachem Toeloop, bei der letzten Pirouette geriet sie aus dem Gleichgewicht. Sichtlich deprimiert verließ Schott die Eisfläche in der Globen-Arena.

"Ich habe seit Wochen praktisch ohne Fehler trainiert, und ich frage mich wirklich, wie das passieren konnte. Auf jeden Fall bin ich sehr, sehr enttäuscht", sagte die Sportsoldatin nach ihrem Auftritt. 

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An der Spitze läuft Anna Scherbakowa ihrem ersten Welttitel entgegen. Die russische Vize-Europameisterin von 2019 sammelte besonders für ihre Kombination aus dreifachem Lutz und dreifachem Rittberger viele Punkte und führt mit 81,00 Zählern vor der Japanerin Rika Kihira (79,08) sowie ihrer Teamkollegin Elisaweta Tuktamischewa (78,86).

Nur Zwölfte ist im Zwischenklassement die erst 16 Jahre alte Russin Alexandra Trussowa. Die EM-Dritte von 2019 ist Schülerin des dreimaligen Olympiasiegers Jewgeni Pluschenko, blieb aber zum Entsetzen des dreimaligen Weltmeisters deutlich unter ihren Möglichkeiten und hat keine Chance mehr auf Edelmetall. 

Schott müsste in der Kür voraussichtlich fünf bis sechs Plätze gutmachen, um der Deutschen Eislauf-Union (DEU) schon im ersten Anlauf eine Startberechtigung für die olympische Damen-Konkurrenz in Peking 2022 zu sichern. Einige Resttickets werden aber noch bei der Nebelhorn-Trophy Ende September in Oberstdorf vergeben.

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