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Franziska Hildebrand (v.) hatte bei ihrer Schießeinlage mit eisiger Kälte zu kämpfen
Franziska Hildebrand (v.) hatte bei ihrer Schießeinlage mit eisiger Kälte zu kämpfen © Getty Images
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Die Biathlon-Wettbewerbe im kanadischen Canmore werden von eisiger Kälte überschattet. Diese zwingt die Organisatoren nun, die Sprintrennen zu verschieben.

Die extreme Kälte im kanadischen Canmore wirbelt den Zeitplan des Biathlon-Weltcups weiter durcheinander. Wie die Veranstalter am Freitag nach den Staffelrennen mitteilten, lassen erwartete Temperaturen von unter minus 25 Grad die Durchführung der Sprints am Samstag nicht zu. 

Der Sprint der Männer über 10 km soll am Sonntag um 20.20 Uhr MEZ nachgeholt werden, der Start der Frauen über 7,5 km ist für 22.45 Uhr MEZ angesetzt. Nach den Wettkampfregeln des Weltverbandes IBU sind bei Lufttemperaturen von unter minus 20 Grad keine Weltcuprennen erlaubt.

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Bereits die für Dienstag geplante Eröffnungsfeier war aufgrund der niedrigen Temperaturen abgesagt worden. Die beiden Einzelrennen wurden am Donnerstag zwar bei bis zu minus 14 Grad ausgetragen, allerdings mit Rücksicht auf die Gesundheit der Sportler nur in verkürzter Form.

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Athleten klagen über starke Kälte

Die Staffeln am Freitag fanden sogar bei 19 Grad unter Null statt. Viele Athleten hatten daraufhin über die extremen Bedingungen geklagt. "Es ist von der Temperatur an der Grenze. Viel kälter hätte es nicht sein dürfen", sagte etwa Roman Rees.

Ursprünglich waren zum Abschluss des Weltcups in Canmore Massenstarts geplant gewesen, doch aufgrund der Kälte hatten die Veranstalter die kürzeren Sprints ins Programm genommen. In der kommenden Woche steigt in Soldier Hollow/USA die Generalprobe für die WM in Östersund/Schweden (7. bis 17. März).

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