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Magdalena Forsberg gewann sechsmal den Gesamt-Weltcup
Magdalena Forsberg gewann sechsmal den Gesamt-Weltcup © Getty Images
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Am Donnerstag beginnt in Östersund die Biathlon-WM. Nach dem Doping-Skandal bei der Nordischen Ski-WM wünscht sich Magdalena Forsberg keine Dopingfälle im Biathlon.

Die ehemalige Weltklasse-Biathletin Magdalena Forsberg hegt den großen Wunsch, dass der Dopingskandal bei der Nordischen Ski-WM keine Auswirkungen auf die bevorstehenden Titelkämpfe der Skijäger haben wird.

"Ich hoffe, dass die Betrüger enttarnt und verhaftet werden und dass wir in Östersund keine Dopingfälle haben werden", sagte die Schwedin, die 42 Weltcuprennen sechsmal den Gesamtweltcup gewann, der Welt am Sonntag.

Ab Donnerstag kämpfen die Biathleten im schwedischen Östersund um die Medaillen. Bei der vergangenen WM in Hochfilzen 2017 war Doping vor allem im Vorfeld der Rennen ein großes Thema gewesen - noch immer laufen Ermittlungen, weil damals angeblich reihenweise russische Biathleten gedopt an den Start gegangen sein sollen.

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Bei mehreren Razzien in Seefeld, wo am Sonntag die Nordische Ski-WM beendet wird, und in Deutschland waren nach Angaben des österreichischen Bundeskriminalamts (BK) im Rahmen der "Operation Aderlass" insgesamt neun Personen festgenommen worden, darunter fünf Sportler. Eine zentrale Rolle soll ein Arzt aus Erfurt gespielt haben.

"Ich bin jedes Mal geschockt. Das ist wie ein Krimi, der sich da abspielt", sagte Forsberg: "Man hofft immer, dass es kein Doping mehr gibt und denkt sich: Das macht kein Athlet mehr, so blöd können sie nicht sein."

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