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Wolfgang Pichler beendet nach der WM seine Trainerkarriere
Wolfgang Pichler beendet nach der WM seine Trainerkarriere © Getty Images
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Wolfgang Pichler kann sich nicht vorstellen, dass es bei der Biathlon-WM in Östersund zu einem Dopingskandal kommt. Er würde die Welt nicht mehr verstehen.

Schwedens deutscher Trainer Wolfgang Pichler glaubt bei den Biathlon-Weltmeisterschaften (7. bis 17. März) nicht an ein zweites Seefeld. Östersund sei "kein guter Platz für Dopingsünder. Wenn sich hier nach Seefeld einer erwischen lässt, wäre das der Gipfel der Dummheit. Dann verstehe ich die Welt nicht mehr", sagte der 64-Jährige vor dem Start der Titelkämpfe am Mittwoch. 

Bei der nordischen Ski-WM im österreichischen Seefeld hatte die "Operation Aderlass", in deren Verlauf es neun Festnahmen gegeben hatte, für weltweites Aufsehen gesorgt.

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Erfolgstrainer Pichler wird nach der WM seine Karriere beenden. Zwei Medaillen seiner Schweden gibt er als Ziel aus, "das wäre ein schöner Abschluss". Er werde versuchen, "die WM zu genießen. Als Rentner sieht man das ein bisschen anders."

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Pichler arbeitet mit einer kurzen Unterbrechung seit 1995 als Trainer in Schweden, zwischen 2011 und 2014 betreute er die Russen. Der Ruhpoldinger gehört zu den erfolgreichsten Trainern überhaupt - unter anderem führte er die Schwedin Magdalena Forsberg zu sechs Siegen im Gesamtweltcup. Insgesamt gewannen seine Athleten bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen 42 Medaillen.

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