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Fuerteventura - Die zweimalige Olympiasiegerin schließt einen Rücktritt vom Rücktritt aus. Manchmal überkommt sie etwas Wehmut, doch die freie Zeit insbesondere in den Bergen genießt sie "extrem".

Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hat vier Monate nach dem Ende ihrer Karriere einen Rücktritt vom Rücktritt kategorisch ausgeschlossen. "Es wird keinen Weg zurück geben. Da bin ich konsequent. Das war mir von vornherein klar. Ich habe damit abgeschlossen und das passt gut", erklärte die 26-Jährige beim Sporthilfe Club der Besten auf Fuerteventura.

"Auf die ein oder andere Trainingseinheit blicke ich schon wehmütig zurück", offenbarte Dahlmeier: "Ich mache super gerne Sport, das ist auch nach wie vor so. Aber den Druck und den Rummel vermisse ich keine Sekunde. Ich bin absolut glücklich, so wie es ist."

Rückkehr als Trainerin?

Spezifisches Biathlon-Training macht sie kaum noch. "Auf Skirollern war ich nur noch ein paar Mal, beim Schießen gar nicht mehr", sagte die siebenmalige Weltmeisterin. Stattdessen genießt sie die freie Zeit nach ihrer aktiven Karriere. "Ich laufe viel, bin bei Trailrunnings oder auch so in den Bergen unterwegs, auch mit dem Rad", sagte Dahlmeier und fügte hinzu: "Häufig mache ich Tagestouren mit kleinem Gepäck. Ich genieße es gerade extrem, die Freiheit zu spüren, mich nicht mehr an- und abmelden zu müssen."

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Mit Blick auf die Zukunft befinde sie sich zudem in einer "Findungsphase. Was ist der nächste Schritt, wie geht es weiter? Da orientiere ich mich gerade und sammle Ideen", sagte Dahlmeier.

Offenbar wird sie dem deutschen Biathlon-Sport aber wohl erhalten bleiben – als Trainerin. Dafür nimmt sie den Lehrgang zur B-Lizenz in Angriff. Das hatte Karin Orgeldinger, Sportdirektorin Biathlon und Nordisch im Deutschen Skiverband (DSV), zuletzt erklärt.

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