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Arnd Peiffer brach beim letzten Schießen ein
Arnd Peiffer brach beim letzten Schießen ein © Imago
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Arnd Peiffer verpasst beim Weltcup in Kontiolahti nach Platz zwei im Sprint in der Verfolgung das Podest klar. Ein anderer Deutscher überzeugt.

Biathlet Arnd Peiffer hat beim Weltcup in Kontiolahti nach Platz zwei im Sprint in der Verfolgung über 12,5 km das Podest klar verpasst.

Der Olympiasieger musste sich nach fünf Schießfehlern mit Rang 18 begnügen. Als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV) kam Benedikt Doll auf einen starken fünften Platz. Der 31-Jährige unterstrich damit seine aufsteigende Form.

Der Schwede Sebastian Samuelsson, nur 18. nach dem Sprint, feierte in 32:26,7 Minuten (1 Schießfehler) seinen ersten Weltcup-Erfolg vor dem Franzosen Fabien Claude (3/+15,8) und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen (3/19,5). Doll, der im Sprint Achter geworden war, lag nach zwei Schießfehlern 27,9 Sekunden zurück.

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Arnd Peiffer: "Ich bin sauer auf mich selbst"

Peiffer wies 1:18,8 Minuten Rückstand auf, er wurde nach gleich drei Schnitzern im letzten Schießen durchgereicht.

"Ich bin sauer auf mich selbst, dass ich das nicht besser hinbekommen habe", sagte er der ARD - wo sich auch Expertin Magdalena Neuner wunderte, auch über die generelle Fehlerquote der deutschen Starter.

"Heute sind schon viele Fehler passiert, auch ganz schöne Batzen, bei Arnd zum Beispiel ist man das nicht so gewohnt", sagte sie, sah aber auch eine Erklärung für Peiffers Einbruch: "Man hat aber auch gesehen: Er hat gepumpt und war echt einfach ganz schön fertig."

Am Sonntag (12.45 Uhr) findet bei den Männern die erste Staffel der Saison über 4x7,5 km statt.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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