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Denise Herrmann läuft knapp an einer WM-Medaille vorbei
Denise Herrmann läuft knapp an einer WM-Medaille vorbei © AFP/SID/JOE KLAMAR
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Denise Herrmann hat die erste deutsche Medaille bei der Biathlon-WM in Pokljuka/Slowenien knapp verpasst.

Denise Herrmann hat die erste deutsche Medaille bei der Biathlon-WM in Pokljuka/Slowenien knapp verpasst. Die 32-Jährige sorgte mit dem undankbaren vierten Platz für das bislang beste deutsche Ergebnis der Titelkämpfe, zum ersehnten ersten Edelmetall fehlten im Sprint über 7,5 km letztlich aber acht Sekunden. Ein Fehler im Stehendschießen kostete Herrmann bei böigem Wind und Eiseskälte die Goldmedaille.

"Ich bin zufrieden mit dem Rennen, wäre aber schon auch gerne aufs Podium gelaufen", sagte die Oberwiesenthalerin in der ARD: "Vierter beim Großereignis wird man sehr ungern." Auf die fehlerfreie Siegerin Tiril Eckhoff fehlten der Oberwiesenthalerin letztlich 22,3 Sekunden. Die Norwegerin holte in 21:18,7 Minuten vor der Französin Anais Chevalier-Bouchet (1 Strafrunde/+12,0 Rückstand) und der überraschend starken Hanna Sola (0/+14,4) aus Belarus ihren vierten Sprintsieg in Serie. 

Auch die anderen deutschen Athletinnen büßten nach fehlerfreiem Liegendschießen stehend alle Medaillenchancen ein. Die hochgehandelte Franziska Preuß (1/+50,4) verschaffte sich als Achte zumindest eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag (15.30 Uhr/ARD und Eurosport). Vanessa Hinz (1/+1:08,5) egalisierte mit Rang zwölf zum Höhepunkt ihr bestes Saisonergebnis, Janina Hettich (2/+1:52,2) kam nicht unter die besten 25. 

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Vor den Frauen kämpfen am Sonntag die Männer im Jagdrennen um Medaillen (13.15 Uhr/beide ARD und Eurosport). Nach dem historischen Sprint-Debakel geht es für Arnd Peiffer (36.), Benedikt Doll (39.) und Johannes Kühn (45.) allerdings nur noch um Schadensbegrenzung.

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