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Peiffer und Co. enttäuschen bei Sprint
Peiffer und Co. enttäuschen bei Sprint © AFP/SID/JOE KLAMAR
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Die deutschen Biathleten haben im ersten Einzelrennen der WM in Pokljuka/Slowenien ein historisches Debakel erlebt.

Die deutschen Biathleten haben im ersten Einzelrennen der WM in Pokljuka/Slowenien ein historisches Debakel erlebt. Olympiasieger Arnd Peiffer lief als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes im Sprint über 10 km auf Rang 36, schlechter waren die deutschen Männer in einem WM-Rennen noch nie. Auf Überraschungssieger Martin Ponsiluoma (Schweden) fehlten Peiffer nach zwei Schießfehlern 1:37,2 Minuten. 

"Ich mache ein schlechtes Stehendschießen. Dazu hatte ich in der letzten Runde arge Probleme", sagte Peiffer in der ARD: "Deshalb bin ich mehr als unzufrieden heute." Für Benedikt Doll (4 Strafrunden/+1:43,7 Rückstand) und Johannes Kühn (4/+1:57,3) lief es mit den Plätzen 39 und 45 noch schlechter, Erik Lesser (2/+2:21,6) verpasste sogar die Verfolgung der besten 60 auf Rang 66. 

Aber auch für die anderen drei sind für die 12,5 km im Rennen am Sonntag (13.15 Uhr/ARD und Eurosport) schon jegliche Medaillenchancen dahin. Ponsiluoma, im Weltcup noch ohne Sieg, triumphierte mit fehlerfreiem Schießen vor den Franzosen Simon Desthieux (0/+11,2) und Emilien Jacquelin (1/+12,9). Die im Saisonverlauf überragenden Norweger gingen überraschend leer aus, Dominator Johannes Thingnes Bö (+28,2) kam nach zwei Schießfehlern nur auf Rang fünf.

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Für die Frauen um Franziska Preuß und Denise Herrmann steht am Samstag (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) der Sprint über 7,5 km auf dem Programm, ehe am Sonntag (15.30 Uhr/beide ARD und Eurosport) der Verfolger über 10 km folgt.

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